Rotfüchse unterstützen die Bergarbeiter – Ausflug ins Salzbergwerk Berchtesgaden

Früh an einem Mittwochmorgen in den Osterferien haben wir uns, die Rotfüchse aus München, zusammen mit ein paar anderen Leuten am Bahnhof getroffen. Während der Zugfahrt konnten wir durch das Fenster eine wunderschöne Aussicht auf die Berge genießen. Schnell haben wir noch die Anmeldung fürs Sommercamp ausgefüllt, dann mussten wir auch schon umsteigen. Auf der Weiterfahrt, haben wir gemeinsam im Zug das Lied „Glück auf“ von den Bergarbeitern gesungen. Danach sind wir im Zug herum gegangen und haben Spenden für die Bergarbeiterkonferenz gesammelt und Flyer dazu verteilt. 44,60 Euro sind zusammengekommen. Leider haben sich nicht alle getraut mitzugehen und Leute anzusprechen. Als wir endlich nach zwei ein halb Stunden Zugfahrt ankamen, stand eine gemütliche Wanderung über den Soleleitungsweg zum Bergwerk auf dem Programm. Hier wurde früher über Rohre aus Holz das Salzwasser vom Bergwerk zur Fabrik geleitet, wo das Salz hergestellt wird. Auch heute noch sind die Leitungen teilweise aus Holz. Neben einem Gehege mit süßen Ziegen, war ein Gerät ausgestellt, mit dem man die Baumstämme aushöhlen konnte, um sie dann als Rohre zu benutzen.

Im Bergwerk angekommen, haben wir die ersten Bergmänner mit Flyern für die Konferenz eingeladen. Sie versprachen die Flyer in der Kaue auszulegen. Das ist der Raum wo sich die Arbeiter umziehen.
Auch wir wurden mit Bergmannsklamotten ausgestattet. Dann ging es auch schon los! Wir fuhren mit einer kleinen Bahn, wie in dem Lied, „…ins Bergwerk ein.“ Es hat ziemlich gerattert, doch wir haben den Lärm übertönt, als wir wieder das Bergmannslied gesungen haben, was unseren Führer sehr gefreut hat! Er hat sich bedankt und uns allen einen Traubenzucker geschenkt. Während der Tour, haben wir viele interessante Dinge über den Bergbau erfahren. Mit den Fräsmaschinen schaffen sie heute 6m Tunnel Graben pro Tag. Früher, mit der Hand, waren es nur 6cm! Eine alte Pumpe lief 110 Jahre, ohne kaputt zu gehen. Das kann man sich heute nicht mehr vorstellen. Der größte Schlüssel für eine Mutter an der Pumpe wiegt 35 Kilo.

Zweimal durften wir eine steile Rutsche rutschen, das hat sehr viel Spaß gemacht! Als wir schließlich zu einem großen, unterirdischen See gekommen sind, durften wir mit einem Boot darüber fahren. Während der Überfahrt, fand ein funkelndes Lichtspiel an der Grottendecke statt, was sich im See, der nicht umsonst „Spiegelsee“ heißt wiederspiegelte. Da wir in einem Salzbergwerk waren, schmeckte die Luft leicht salzig und der See war aus Salzwasser. Schließlich sind wir mit einem großen Aufzug wieder nach oben gefahren. Das Tageslicht hat uns ein wenig geblendet. Zum Schluss haben wir noch ein leckeres Eis gegessen und fangen gespielt. Auf der Rückfahrt mit dem Zug waren wir alle sehr erschöpft. Aber wir waren uns einig: Es war ein sehr spannender, toller und lustiger Ausflug.
Ina – Rotfuchsreporterin

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