Mit über 300 Teilnehmenden vor Ort, darunter Aktivistinnen und -Aktivisten aus 22 Ländern plus viele online-Beteiligte kamen deutlich mehr als erwartet zu dieser umweltpolitischen Konferenz zusammen. Sie war geprägt von einer intensiven Strategie-Diskussion, wie eine weltweit organisierte Widerstandsfront gegen die globale Umweltkatastrophe geschaffen werden kann. Die dramatisch fortgeschrittene Umweltzerstörung in den einzelnen Ländern, aber zugleich auch die außerordentliche Vielfalt der globalen Umweltschutzbewegung wurde in den Berichten aus aller Welt sehr deutlich. Hervorstechend – und für manche eine neue Erfahrung – war das hohe Umweltbewusstsein der anwesenden Vertreter der Bergarbeiter und Automobilarbeiter aus Brasilien, Peru, Kongo, Ukraine und Deutschland. Durch den ganzen Ratschlag zog sich der Wunsch nach verbindlicherer internationaler Zusammenarbeit. Dazu wurden wichtige Beschlüsse gefasst und eine stark vergrößerte und aus 8 Ländern zusammengesetzte Koordinierungsgruppe gewählt.

Was war das „Geheimnis“ dieses Erfolgs, trotz zum Teil durchaus kontroverser Standpunkte der verschiedenen Umweltaktiven aus der ganzen politischen Bandbreite „von Religion bis Revolution“? Eine Teilnehmerin fasste es so zusammen: „Die respektvolle Debattenkultur und die enorme Freundlichkeit aller Anwesenden auf der Konferenz, beim Kulturabend oder auch bei den ehrenamtlich Helfenden der Übersetzung, Verpflegung, Unterkunft, Technik war überwältigend!“
Die Umweltgewerkschaft war eine der Haupt-Trägerorganisationen des IEC 2026. Wir freuen uns, dass wir mit unseren Erfahrungen und unserer Organisation zum Erfolg beitragen konnten!
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