Published on März 1st, 2022 | by PeterLustig

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Aufbau einer neuen Friedensbewegung in Witten

Aktiver Widerstand gegen JEDE imperialistische Aggression – ob von USA/NATO oder Russland! Kampf der Weltkriegsgefahr!

Wir, der Jugendverband REBELL aus Witten, haben heute begonnen, eine Friedensforum als Beitrag zum Aufbau einer neuen Friedensbewegung zu gründen.
Anlass ist der Krieg in der Ukraine. Wir verurteilen jede imperialistische Aggression, ob von USA/NATO oder Russland! Wir finden auch, dass genau jetzt die Zeit ist, um eine neue Friedensbewegung aufzubauen und aktiven Widerstand zu leisten. Schon am Samstag haben wir uns gemeinsam mit den REBELLEN und Rotfüchsen getroffen und die akute Weltkriegsgefahr besprochen und diskutiert. Es ist gar nicht so einfach da durchzublicken. Rotfüchse fragten „Warum ist ihnen der Krieg denn wichtiger als die Menschen und warum ist ihnen Geld wichtiger als die Menschen in der Ukraine?“ „Sind wir jetzt auf der Seite der Ukraine und gegen Russland?“. Nach einer kurzen Diskussion haben wir gemerkt, dass wir darüber mehr Bewusstsein schaffen und uns aktiv beteiligen müssen. Samstag malten wir noch gemeinsam Plakate mit den Rotfüchsen für die Montagsdemo am 28.02.2022. Wir vom REBELL haben uns am 28.02.2022 nochmal getroffen und beschlossen, dass wir jetzt eine richtige Friedensbewegung brauchen und uns regelmäßig dazu treffen und das weiter zum Thema machen mit Diskussionsrunden, aber auch aktiv Proteste organisieren. Wir haben dann noch Plakate gemalt und besprochen, wie wir auf der Montagsdemo Jugendliche für die neue Friedensbewegung gewinnen.
Insgesamt haben mindestens 30 Leute an der Montagsdemo teilgenommen und viele sind stehen geblieben, vor allem Jugendliche. Wir konnten drei neue Kontakte gewinnen, die sehr interessiert sind an der Friedensbewegung und am REBELL. Es war aber auch kompliziert. Zwei Jugendliche berichteten, dass sie den Krieg gerade unter Kollegen schon besprechen, aber in der Schule hat der Lehrer das Thema „auf nächste Woche Montag verschoben“ Absurd! Wir schlugen ihnen vor, dass wir das selber zum Thema machen. Ein interessierter Jugendlicher, ein Flüchtling aus dem Irak, prangerte die Bundesregierung und vor allem die USA und NATO an. Er war richtig sauer darüber, was für ein Krieg dort provoziert wurde. Er sagte auch, „dass es keinen interessiert hat aus der EU als wir hierher gekommen sind, besonders nicht die USA. Jetzt, wo der Krieg in der EU ist, da interessiert es sie auf einmal. Sie entscheiden gerade darüber, wer lebt und wer nicht“. Wir haben ihn davon überzeugt, dass es vor allem die Bevölkerung trifft und viele sich dafür interessieren, es ihnen sorgen macht. Der Jugendverband REBELL setzt sich für die Unterdrückten aller Länder ein, egal woher sie kommen und für die internationale Solidarität. Die Masse der Bevölkerung und die Arbeiter müssen die Zukunft nun selber in die Hand nehmen und sich entscheiden, gegen Krieg auf der ganzen Welt aufzustehen. Der irakische Flüchtling unterschrieb und will beim REBELL mitmachen.

Nächste Woche Montag gehen wir wieder auf die Straße zur Montagsdemo um 17 Uhr auf dem Berliner Platz in Witten. Wir wollen neue Jugendliche und Kinder für die Friedensbewegung, den Jugendverband REBELL und die Rotfüchse gewinnen.

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