Am 21. September wird es einen gewerkschaftlichen Streik der Arbeiter in der Autoindustrie geben. Am 26. September rufen die Gewerkschaften in 15 Großstädten zu Massendemos gegen die Regierung auf. Am 25. September ist Schulboykott gegen die Wehrpflicht.
Bereite mit uns eine rebellische Woche im September vor!
Der REBELL bereitet dieser rebellische Woche ab sofort vor. Wir rufen alle Jugendlichen, besonders Auszubildende, (dual) Studierende und Schülerinnen und Schüler auf: Lasst uns diese gewerkschaftlichen Aktionstage zu unserer Sache machen!
Seit Juni überschlagen sich die Meldungen. Die Mercedes-Kapitalisten wollen, dass die Arbeiter mehr arbeiten für weniger Geld. VW plant, weltweit 120.000 Arbeitsplätze zu vernichten und in Deutschland vier Autofabriken zu schließen. Das sind auch vier Lehrwerkstätten mit 2,500 Auszubildenden! An diesen Werken hängen zehntausende Arbeitsplätze und die Existenz ganzer Familien. Immer mehr Azubis müssen heute Überstunden machen. Fast zwei Drittel der Azubis können von ihrer Ausbildungsvergütung nicht selbständig leben, sondern müssen sich etwas dazu verdienen oder ewig im „Kinderzimmer“ bleiben!
Gleichzeitig beschließt die deutsche Regierung von Merz und Klingbeil (CDU/SPD) Reformen. In Wirklichkeit sind das keine Verbesserungen, sondern eine richtige Ausbeutungsoffensive!
Das betrifft Arbeiterinnen und Arbeiter, Rentner, aber auch junge Leute: der Anspruch auf Wohngeld wird für viele Leute gestrichen, während die Mieten weiter steigen. Viele verlieren den Anspruch auf ein Sozialticket oder Zuschüsse für Ferienfreizeiten und Kulturangebote. Für Studierende wird die dringend nötige Erhöhung des Bafög um 60 Euro ausgesetzt. Gesundheitliche Vorsorge gegen Hautkrebs soll man künftig aus der eigenen Tasche zahlen. Das sind keine Einsparungen, das ist eine gigantische Umverteilung von unten nach oben zur herrschenden Klasse.
Wer mit seinem Geld nicht klar kommt, den lockt die Bundeswehr mit hohen Gehältern. Doch ist das wirklich so viel Geld, wenn wir dafür unser Leben für imperialistische Interessen aufs Spiel setzen?! Schon jetzt kommt man oft schwer über die Runden. Das wird in Zukunft noch viel krasser.
Zusammen genommen ist das ein richtiger Generalangriff und eine Ausbeutungsoffensive durch Monopolkapitalisten und Staat.
Wir sollen für VW und Co. Verständnis haben, denn wir wären angeblich „zu teuer“ oder „zu oft krank“. Aber: wer erarbeitet denn den gesellschaftlichen Reichtum? Ein Arbeiter bei Mercedes arbeitet heute 12 Minuten pro Stunde für seinen Lohn. Was er in den restlichen 48 Minuten erarbeitet, behalten die Chefs von Mercedes. Das ist Kapitalismus!
Du warst bisher politisch nicht aktiv? Dann ist jetzt der beste Zeitpunkt, das zu ändern. Es ist Zeit für Rebellion! Im REBELL findest du deinen Platz, lernst alles, was du brauchst, kannst dich einbringen und eine super Gemeinschaft erleben.
- Für eine verpflichtende Ausbildungsquote von 10 Prozent in der Großindustrie!
- Kampf um jeden Arbeits- und Ausbildungsplatz!
- Für die unbefristete Übernahme aller Azubis entsprechend ihrer Ausbildung!
- Nein zu dieser neuen Wehrpflicht!
- Für konsequenten Umweltschutz auf Kosten der Konzerne!
- Für das Verbot der AFD!
Wir rufen auf!
Die REBELL-Gruppe bei dir vor Ort bereitet die rebellische Woche Ende September vor. Wir bereiten die Demos mit Schildern, Parolen und Trommeln vor und fahren gemeinsam mit Arbeitern, Gewerkschaftern und erfahrenen Marxisten-Leninisten dorthin. Wir lernen, wie Ausbeutung im Kapitalismus funktioniert und wie wir uns den Sozialismus vorstellen.





