VW-Vorstand will 100.000 Arbeitsplätze streichen – DIE ARBEITERKLASSE TRITT AUF DEN PLAN!

Der Rebell hat ein neues Flugblatt herausgebracht, das breit an allen Toren, den Lehrwerkstätten und Berufsschulen verteilt wird.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, Liebe Azubis und Dualis,

der VW-Vorstand will 100.000 Arbeitsplätze streichen und vier Werke in Deutschland schließen. Gleichzeitig fordert der Mercedes-Vorstand die 40h-Woche ohne Lohnausgleich und verschiebt zugesagte, tarifliche Prämien. Eine dreiste Provokation! Die Merz Regierung legt sich zeitgleich mit allen Arbeitern und den breiten Massen in Deutschland an – Angriff auf die Rente, Sozial- und Gesundheitssystem, Streichungen bei Bürgergeld, Bafög und Wohngeld – Das alles sind erkämpfte Errungenschaften der Arbeiterklasse und diese gilt es zu verteidigen !

Zukunft der Jugend in Gefahr!

An jedem dieser Arbeitsplätze hängen mindestens fünf weitere. Wir als Arbeiterjugend sind von diesen Angriffen besonders betroffen. In den vier Werken in Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm lernen knapp 2.500 Azubis.
Zunehmende Leiharbeit, Kürzungen an Ausbildung und Unis verschlechtert die Qualität der Ausbildung. Jugendliche sollen mit der Wehrpflicht für imperialistische Kriege verheizt werden.
Vom Jugendverband REBELL und der Kinderorganisation Rotfüchse erklären wir euch und euren Familien unsere volle Solidarität – Wir stehen auf der Seite der Arbeiterklasse und Ihrer Kämpfe!

Geschäftsmodell Kapitalismus!

VW-Vorstandschef Blume sagt: “Das Geschäftsmodell, dass uns Jahrzehnte getragen hat, funktioniert nicht mehr.” Was aber nicht mehr funktioniert, ist der Kapitalismus! Er steckt in einer Krise und mit diesem Generalangriff von Monopolen und Staat versuchen Sie Ihre Krise auf uns abzuwälzen.

Gegen Konzernpläne – ab 8. Juli: Mitbestimmung durch Streik

Das Geschäftsmodell nennt sich Diktatur der Monopole. Ende Juni wurden diese Pläne bekannt. Dagegen regt sich Widerstand unter der VW-Belegschaft, Mercedes Belegschaft unter der ganzen Arbeiterklasse, die Ruhrpott-Rebellion breitet sich in ganz Deutschland aus. Das merken auch die Monople. Bei Audi in Neckarsulm ging der Vorstand so weit, dass er die Polizei auf Verteiler einer kämpferischen Kollegen Zeitung dem “Vorwärtsgang” hetzte. Darunter befanden sich unter anderem Repräsentanten der MLPD. Der Monopolvorstand diktiert der Polizei den Takt!
Wir unterstützen den Aufruf der Kollegen Zeitung – “Die Lebenslüge der Mitbestimmung ist offen gescheitert! Jetzt hilft nur noch eins – Mitbestimmung durch Streik!”

Wir müssen uns besser organisieren

Dieser Kampf ist auch ein Kampf für die Zukunft der Jugend: weil wir die Arbeitsplätze brauchen, aber auch, damit die Jugend lernt, hart zu kämpfen und auf die eigene Kraft zu vertrauen. Dafür müssen wir uns besser organisieren. Lasst uns die Gewerkschaften also zu unserer Kampforganisation machen. Auf unsere Unterstützung könnt ihr zählen. Wir sind ein Arbeiterjugendverband, bei uns sind viele Arbeiter und Azubis organisiert. Wir kämpfen gegen die Vernichtung von Arbeits- und Arbeitsplätzen und organisieren die praktische Solidarität.

Der Kapitalismus steckt bis zum Hals in einer tiefen, offenen Krise und zerstört unsere Zukunft. Er hat abgewirtschaftet und es wird höchste Zeit für ein System, in dem diese Ausbeutung und Krisen überwunden werden. Es ist Zeit für echten Sozialismus!

Deshalb organisiert euch dagegen im Jugendverband REBELL.
Euer Kampf ist unser Kampf!
Volle Solidarität mit den Kolleginnen und Kollegen im VW-Konzern und bei Mercedes!

Hier das Flugblatt gestaltet: REBELL Flugblatt VW

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