Hier ist unser Flyer/Flugblatt zur Lenin-Liebknecht-Luxemburg.Demonstration 2026:
Der Jahresanfang hat es in sich: Die USA haben völkerrechtswidrig Venezuela bombardiert und den Präsident Maduro entführt. Das ist der nächste brandgefährliche Schritt hin zu einem Dritten Weltkrieg.
Alle Imperialisten – egal ob die USA, Deutschland, China oder Russland – rüsten massiv auf. In Deutschland wird die Wehrpflicht schrittweise wieder eingeführt. Die Imperialisten kämpfen in einer Vernichtungsschlacht erbittert um die Neuaufteilung der Welt. In Gaza, im Sudan oder Ostkongo hat das schon barbarische Verhältnisse hervorgebracht. Weltweit erstarken die Faschisten. Eine globale Umweltkatastrophe hat begonnen. Das alles bedroht die Existenz der Menschheit.
Ausgehend von den USA bekommt der Antikommunismus und die Repression gegenüber fortschrittlichen und revolutionären Kräften neuen Aufwind. Dieses imperialistische System ist barbarisch und brutal. Aber es ist auch so instabil wie seit Jahrzehnten nicht! Die Menschheit will nicht untergehen. Im Jahr 2025 beteiligten sich über 300 Millionen Menschen an Protesten, Demonstrationen und Streiks. Genau deshalb demonstrieren wir am 11. Januar mit Zehntausenden für den Sozialismus! Lenin, Liebknecht und Luxemburg sind seit über 100 Jahren tot. Aber ihre Lehren sind lebendig! Und wir brauchen sie, damit aus Unzufriedenheit, Massenprotesten und politischer Gärung auch wirklich Revolutionen und Sozialismus werden! Wir ehren diese Revolutionäre, indem wir ihr Lebenswerk fortführen.
Der Aufruf des LL-Bündnisses hebt hervor, dass Liebknecht und Luxemburg „Kapitalismus und Krieg kompromisslos bekämpften“ und heute ein Kampf gegen einen Dritten Weltkrieg nötig ist. Das unterstützen wir, und kritisieren zugleich, dass der Sozialismus, anders als im letzten Jahr, mit keinem Wort erwähnt wird und Lenin aus dem offiziellen Gedenken ausgeschlossen wird. Lenin, Liebknecht und Luxemburg bekämpften entschlossen den imperialistischen Krieg. Aber genau so entschlossen bekämpften sie den Pazifismus. Sie wiesen mitten im Ersten Weltkrieg den Weg für den revolutionären Kampf für den Sozialismus. Mit der Oktoberrevolution unter Lenins Führung gab es die erste erfolgreiche sozialistische Revolution! Zeitweise lebte ein Drittel der Menschheit im Sozialismus.
Der REBELL überzeugt heute dafür, eine sozialistische Jugendbewegung aufzubauen! Mut und Entschlossenheit der Jugend entfalten erst die volle Schlagkraft, wenn sie auf ein klares Ziel gerichtet sind. Dazu müssen wir enger zusammenarbeiten, über Gemeinsamkeiten und Unterschiede diskutieren. Wir schlagen vor, das Internationale Pfingstjugendtreffen am 23./24. Mai 2026 zu einem Festival der sozialistischen Jugendbewegung zu machen, bei dem alle drängenden Zukunftsfragen auf den Tisch kommen: die Solidarität mit Gaza und dem palästinensischen Befreiungskampf, die Schulstreiks gegen die Wehrpflicht, der Kampf gegen die AfD und die Proteste gegen den AfD-Parteitag 2026 in Erfurt, der Kampf gegen Ausbildungsplatzvernichtung und zu hohe Mieten, gegen Umweltzerstörung, gegen Repression und Antikommunismus und vieles mehr! Beim Pfingstjugendtreffen kommt Bildungsarbeit, Sport, gemeinsames Demonstrieren, ausgelassenes Feiern und gegenseitiger Austausch zusammen. Es ist überparteilich und selbstorganisiert. Mehr Infos findet ihr unter www.pfingstjugendtreffen.de
Gedenken an die drei L heißt, sich zu organisieren! Die Novemberrevolution in Deutschland war, anders als die sozialistische Oktoberrevolution, nicht erfolgreich, weil die Kommunistische Partei zu spät gegründet wurde. Mit der MLPD gibt es eine revolutionäre Partei in Deutschland, die die Vorbereitung einer internationalen sozialistischen Revolution voran treibt. Sie ist ideologisch-politisch klar und fest verankert in der Arbeiterklasse. Sie hat die Lehren aus dem revisionistischen Verrat am Sozialismus nach dem XX. Parteitag der KPdSU gezogen. Es wird Zeit, sich darüber selbst ein Bild zu machen!





