Video: Hilft Bunker bauen gegen einen Krieg?

Wir vom REBELL Rostock waren beim Ostermarsch 2026.

Passend zum Ort der Zwischenkundgebung am Bunker am Thomas-Müntzer-Platz haben wir uns mit unserer Rede mit dem Thema Bunker auseinandergesetzt.

Man sieht das Bunker nicht viel helfen. Imperialistische Kriege müssen verhindert werden bevor sie entstehen. Deswegen: Vorwärts mit der Sozialistischen Jugendbewegung! ✊🚩

Die ganze Rede zu mitlesen

Wir stehen hier an einem Ort, der kein Zufall ist. Ein Ort, der gebaut wurde für den Krieg.

Die Häuser um euch herum – sie wurden nicht einfach errichtet, um Menschen ein Zuhause zu geben. Sie wurden gebaut, damit Arbeiter hier leben konnten, um in den Heinkel-Werken Flugzeuge zu produzieren. Flugzeuge für den Krieg.

Schon vor dem Zweiten Weltkrieg arbeitete dieses Unternehmen eng mit dem faschistischen Regime zusammen. Die Werke wurden ausgebaut, die Produktion gesteigert und die Kapitalisten machten hohe Profite mit ihrer Kriegswirtschaft.

Als Hitlerdeutschland den Krieg entfesselte, bekam dieses Viertel einen Bunker. Diesen Betonklotz hier. Drei Stockwerke. Platz für etwa 600 Menschen. Doch Rostock hatte zehntausende Einwohner. Hätte man alle schützen wollen, hätte man über hundert solcher Bunker bauen müssen. Hat man aber nicht.

Denn geschützt wurden nicht alle. Geschützt wurden diejenigen, die gebraucht wurden. Diejenigen, die nützlich für die Faschisten waren, die, die für den Krieg produzierten.

Und heute? Heute sehen wir, wie sich die Geschichte wiederholt. Die Rüstungsproduktion wird hochgefahren. Konzerne steigen ein. Profite steigen. In Warnemünde steht ein Kriegshafen. Und in den Medien wird plötzlich wieder gefragt: Haben wir genug Bunker?

Aber das ist die falsche Frage. Die Frage ist nicht: Haben wir genug Schutzräume? Die Frage ist: Warum brauchen wir sie überhaupt? Woher kommen diese Kriege? Und warum gehen sie so oft Hand in Hand mit Faschismus?

Die Antwort: Kriege entstehen nicht zufällig. Kriege entstehen aus dem Streben nach maximalem Profit – aus den Interessen der Monopol-Konzerne und der Staaten, die diese Interessen vertreten. Und um Widerstand zu unterdrücken, um den Menschen keinen Raum für Rebellion oder Revolution zu lassen, greifen die Herrschenden immer wieder zum Faschismus.

Aber: Sie haben die Rechnung ohne uns gemacht.

Denn wir wollen nicht in an den imperialistischen Krisen und Kriegen zu Grunde gehen. Wir haben ihre kapitalistischen Gesetzmäßigkeiten erkannt und sagen ganz klar: „Diesem System keinen Mann und keinen Groschen!“

Wir wehren uns gegen ihre Kriegs-Vorbereitung, gegen die Wehrpflicht und gegen Sozial-Abbau. Gerade wir Jugendlichen brauche eine Perspektive gegen dieses ganze Chaos! Wir vom REBELL sagen, dass kann nur der Sozialismus sein. Denn nur ein System, was die Ausbeutung und Unterdrückung des Menschen durch den Menschen abschafft, indem Produktionsmittel und Ressourcen kein Privateigentum sonder Gemeinschafts-Gut sind, nur in so einem System gibt es keine Kriege mehr. Aber wir dürfen uns auch keine Illusionen machen. Denn die Herrschenden werden ihre Macht nicht freiwillig abgeben.

Deshalb: Stärkt die sozialistische Jugendbewegung! Vorwärts zu den Vereinigten Sozialistischen Staaten der Welt!

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