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Begeisterndes Wochenende zum Gedenken an Lenin, Luxemburg und Liebknecht! PDF Drucken E-Mail
DSC_0616 von rebellmagazin.Mit über 10.000 Teilnehmern zog am Sonntag, den 10.1.10 eine große Demonstration durch Berlin zur Gedenkstätte der Sozialisten. Diese Demonstration verbindet das Gedenken an die drei großen Revolutionäre mit dem Aufruf den Kampf für den echten Sozialismus heute weiterzuführen. Mehr Leute noch waren zum Gedenken zu den Gräbern von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg gezogen, um dort rote Nelken abzulegen. Dabei wurde mehrmals das bekannteste Lied der Arbeiterbewegung – die Internationale – angestimmt.
CIMG2676 von rebellmagazin.Es nahmen MLPD, Rebell und seine Kinderorganisation Rotfüchse, viele linke Organisationen und Parteien, sowie revolutionäre Migrantenorganisationen, antifaschistische Gruppen und Bündnisse, Montagsdemonstrationen aus einigen Städten, sowie Mitglieder der Gewerkschaften, des Frauenverbands Courage und von Solidarität International teil. Stefan Engel, der Parteivorsitzende der MLPD legte gemeinsam mit Rebellen und Rotfüchsen und internationalen Gästen aus Nepal, Südafrika und Italien einen Kranz von MLPD und REBELL nieder.
CIMG2681 von rebellmagazinBei der darauffolgenden Kundgebung sprach Julia Scheller für den Jugendverband REBELL. Sie ging darauf ein, dass das letzte Jahr von Schüler- und Studentenprotesten und vom Kampf der Azubis für die Übernahme geprägt war. Doch allein zu demonstrieren reiche nicht aus. Man muss sich organisieren, wenn man grundlegend etwas ändern will. Das Auf und Ab der Proteste reicht dazu nicht aus.
Am Tag zuvor hatten REBELL und MLPD das Wochenende gemeinsam mit einer Stadtrallye auf den Spuren des Kapp-Putsches vor über 90 Jah09012010483 von rebellmagazinren begonnen. Damals hatten faschistische Kräfte versucht eine Militärdiktatur in Deutschland zu errichten. Wir sahen die Straßen, über die die Putschisten in Berlin eingedrungen waren. Der Putsch scheiterte am bewaffneten Arbeiteraufstand. In ganz Deutschland gab es einen Generalstreik. Im Ruhrgebiet formierte sich unter Führung der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) die bewaffnete Rote Ruhrarmee. Trotz Schnee und Wind zog die Rallye über zwei Stunden durch das Zentrum Berlins. Von der Vorbereitungsgruppe waren Tafeln mit historischen Fotos vorbereitet worden, so dass man sich einen guten Eindruck machen konnte. Die Berliner Polizei versuchte unsere Stadtrallye zu kriminalisieren. Weil die einzelnen Gruppen der Rallye Erkennungsschilder bei sich führten, stellten wir angeblich eine unangemeldete Demonstration dar. Nach über einer halben Stunde konnten wir endlich unser Programm fortsetzen unter der Auflage, dass wir unsere Schilder nicht mehr hochhalten. Mehrmals wurden wir dann noch von Polizeiwagen umkreist und beobachtet. Am Samstagabend fand im Berliner Stadtteil Neukölln in einer Schule ein internationales Jugendkulturfest statt, dass vom Rebell gemeinsam mit der Bir-Kar-Jugend und ausländischen Gästen durchgeführt wurde. Dabei wurde in einem Powerpoint-Vortrag und einem Grußwort von Peter Weispfenning vom Zentralkomitee der MLPD noch einmal auf das Leben und die Taten von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg eingegangen, die für uns Vorbilder sind. Sie sind Vorbilder weil sie sich mutig in den Gegenwind stellten. So z.B. als Karl Liebknecht als Einziger von 500 Abgeordneten im Reichstag gegen Kriegskredite für den I. Weltkrieg stimmte. Sie sind Vorbilder weil sie im ganzen Leben Revolutionär waren und es ausstrahlten wie Rosa Luxemburg es tat. Lenin war besonders ein Vorbild in der theoretischen Arbeit. Er setzte sich im Exil und im Versteck unter schweren Bedingungen hin und verfasste einige seiner wichtigsten Schriften. Wir müssen durchblicken, wenn wir was verändern wollen.
 DSC_0411 von rebellmagazinNeben Raps, einer Berliner Kindertanzgruppe, verschiedenen revolutionären Liedern unserer ausländischen Gäste und deutscher Musikgruppen und Gedichten blieb auch noch Zeit zum tanzen und feiern. Insgesamt ein stärkendes und begeisterndes Wochenende für die Rebellion!


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