Published on April 30th, 2021 | by Magazin

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Der erste Sonnenbrand des Jahres und ein erfolgreicher Einsatz in Friedrichshafen

Am Samstag waren wir mit Genossen der MLPD und Rebellen aus Reutlingen, Albstadt, Heilbronn und Ulm in Friedrichshafen. Bei tollem Wetter sammelten wir 72 Unterschriften für die Wahlzulassung für die Direktkandidatin Franziska Schmidt und 4 für Karl-Heinz Pauli aus Ravensburg. Friedrichshafen ist nicht nur eine wunderschöne Ecke am Bodensee mit Blick auf die Alpen. Sondern eine Industriestadt mit Automobilzulieferer ZF mit über 9.000 Beschäftigten. So trafen wir viele Arbeiter beim Einkaufen und einige Jugendliche. „Bei dem ganzen Krisenchaos braucht es eine revolutionäre Arbeiterpartei auf dem Stimmzettel!“, „Unterschreiben Sie die Wahlzulassung für die Internationalistische Liste/MLPD – gegen den Kapitalismus, für eine sozialistische Perspektive!“. Über 1.000 Menschen erreichten wir mit diesen und weiteren Ansprachen und führten vielfältige Gespräche. Die Stimmung war polarisiert, aber keineswegs unpolitisch. Manches mussten wir auch geraderücken: Nein, Putin ist kein Kommunist. Sozialismus, das ist der nächste Schritt vorwärts und alles andere als veraltet. Einige sagten, dass sie sich mit dem Thema „Antikommunismus“ noch nie beschäftigt haben. Aber man könne sich das ja mal anschauen. Wir haben gemerkt: Einem wachsenden Teil ist die MLPD schon ein Begriff. Es lohnt sich, mehr zu erfahren! Jugendliche waren besonders offen. Manche waren bei dem Wetter aber auch so in Urlaubsstimmung, dass sie von Politik gerade nichts wissen wollten. Wir trafen viele Migranten aus Osteuropa, die seit 40 Jahren in Deutschland leben und nicht wählen dürfen. Eine Frechheit, was wir unbedingt in der Wählerinitiative zum Thema machen wollen. Um ihre Fragen zu beantworten, braucht es aber auch mehr Studium zu den Schlussfolgerungen aus dem Verrat am Sozialismus. Wer nicht unterschreiben konnte, spendete dann eben. Viele waren mit uns einig, dass es undemokratisch ist, die Unterschriften überhaupt sammeln zu müssen. Mehrere trugen sich ein, um in Kontakt zu bleiben.

Foto: Archiv REBELL

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