Published on Dezember 2nd, 2020 | by Magazin

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Solidarität mit den angeklagten G-20 Demonstrantinnen und Demonstranten

Jugendverband REBELL, 01.12.2020

Der Jugendverband REBELL spricht seine volle Solidarität mit allen Angeklagten aus, die im
Zuge der G-20 Proteste am 7.07.2017 verhaftet wurden.
Nach über 3 Jahren beginnt am 3.12.2020 der erste Prozess, gegen die damals teilweise noch
minderjährigen Demonstrationsteilnehmer. Und das in einer Situation, in der immer deutlicher
wird, dass Protest und Rebellion gegen die Rechtsentwicklung der Regierung und den Abbau
demokratischer Grundrechte mehr als gerechtfertigt ist.

Die Polizei gehört auf die Anklagebank!
Die Demonstration in Rondenbarg wurde damals von der Polizei regelrecht überfallen. Innerhalb
von 60 Sekunden war die Demo durch die brutale Polizeigewalt wie zerlegt, 14 Demonstrationsteilnehmer
trugen schwere Verletzungen wie offene Brüche davon. Insgesamt mehr als 50 wurden angeklagt. Darunter auch fast alle Mitglieder des damaligen ver.di-Bezirksjugendvorstand NRW-Süd. Diese Anklagen und Repressalien richten sich gegen rebellische Jugendliche und die Rebellion der Jugend als Ganzes und waren verbunden mit einer antikommunistischen Hetzkampagne gegen angeblichen „Linksextremismus“. Diese Einschüchterungsversuche
lassen wir uns nicht gefallen! In Wirklichkeit gehört die skandalöse Polizeigewalt auf die
Anklagebank!
Mit ihrem Antikommunismus zeigen die Herrschenden was sie am meisten fürchten: dass sich
immer mehr Menschen der gesellschaftlichen Perspektive einer von Ausbeutung und Unterdrückung
befreiten, sozialistischen Gesellschaft zuwenden. Der Jugendverband steht solidarisch
im Kampf gegen die Repressionen und ruft auch dazu auf sich an den Protesten am
5.12.2020 um 16 Uhr am Hauptbahnhof Hamburg zu beteiligten. Wir verbinden das damit, die
Bewegung „Gib Antikommunismus keine Chance!“ zu verbreiten. Diese reaktionäre Weltanschauung,
versucht die Polizeigewalt gegen die Rebellion der Jugend und die jetzigen Gerichtsverfahren
zu legitimieren und diffamiert unseren gerechten Kampf als „extrem“ oder gar
„terroristisch“. Der Antikommunismus gehört gesellschaftlich geächtet.

Hoch die internationale Solidarität – Gib Antikommunismus keine Chance!


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