Published on November 13th, 2020 | by Magazin

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„Die Menschen konnten ihre Ideen, Meinungen und Argumente aufschreiben“

Braunschweig (Korrespondenz) Gestern, am Donnerstag, haben wir vom Jugendverband Rebell einen Stand in der Innenstadt gemacht, um für den Umweltkampftag am Samstag zu werben. Zum erstem Mal war ein Rotfuchs mit dabei, bis jetzt gibt es in Braunschweig nämlich noch keine Gruppe.
Im Aktionsbündnis für den Umweltkampftag haben wir überlegt, dass einige Menschen wegen Corona nicht zur Kundgebung am Samstag kommen können. Deswegen haben wir Fähnchen mit der Überschrift „Wie können wir die Erde vor dem Kollaps retten?“ am Stand ausgelegt und die Menschen, die vorbeigingen, konnten ihre Ideen, Meinungen und Argumente aufschreiben und -malen. Wir hatten eine kleine Lautsprecheranlage und haben den Stand mehrmals mit Gesundheitsschutz beworben und kleine Reden zum Thema Umweltschutz gehalten, sogar unser Rotfuchs sagte zum ersten Mal etwas am Mikro.
Zwei Kinder, die neben unserem Stand spielten, haben aufgeschrieben, dass man Müll trennen muss. Ein Kind war aus Syrien und hatte vom Krieg dort erzählt. Das zerstört auch die Umwelt, haben wir besprochen. Sie haben auch erzählt, dass sie gegen Rassismus sind, weil sie in der Schule rassistisch gemobbt werden. Unser Rotfuchs schrieb: „Baume müssen geplanzt werden und man muss Bäume und Pflanzen gießen“. Uns hat erstaunt, dass die Kinder schon so politisch sind. Bis jetzt haben wir wenig Erfahrung mit Rotfüchsen. Der Einsatz hat uns bestärkt, dass wir in Braunschweig eine Rotfuchsgruppe brauchen, um den Kindern Orientierung zu geben.
Die beschriebenen Fähnchen werden am Samstag auf einer Leine aufgehängt und ausgestellt. Dort kann man auch noch weitere Fähnchen beschriften.
Nach dem Stand haben wir gemeinsam mit dem Rotfuchs ausgewertet: für das nächste Mal bereiten wir den Stand gemeinsam vor, z. B. auch mit Spielen zum Thema. Unser Einsatz war gelungen und unser Rotfuchs ist sicher auch das nächste Mal dabei!


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