Published on Oktober 14th, 2020 | by Magazin

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Um Arbeits- und Ausbildungsplätze müssen wir kämpfen!

Wo man hinschaut kündigen die Monopole, vor allem aus der Automobilindustrie, Arbeitsplatzvernichtung an: Daimler Untertürkheim (4000), MAN (9500 weltweit) und viele mehr. Wo ist da die Perspektive für die Familien und die kommenden Generationen? Jeder Arbeitsplatz fehlt der Jugend! 2000 war der Lohnanteil in der Autoindustrie bei 14,6% des Umsatzes. 2016 waren es noch 12%. Das heißt, dass heute ein Arbeiter in einer Stunde mehr produziert als noch vor 20 Jahren. Diese gesteigerte Produktivität haben sich die Kapitalisten aber selbst in die Tasche gesteckt indem sie schleichend Arbeitsplätze abbauen. Jetzt gehen sie aber noch weiter und kündigen offen Werkschließungen an und bauen tausende Arbeitsplätze ab. Die Ausbildung wird verringert, Azubis gekündigt oder nicht übernommen. Dagegen gibt es erste Proteste mit Menschenketten, kämpferischen Pausenversammlungen und ersten Demonstrationen. Der Rebell ruft auf zum Kampf um Arbeits- und Ausbildungsplätze! Dazu fordern wir die Arbeitszeitverkürzung auf 30 Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich! Dadurch würde der Lohnanteil auf 13,4% des Umsatzes steigen, was nur ca. 50% der Produktivitätssteigerung seit 2000 sind. Und das wichtigste: Das würde massenhaft Arbeitsplätze schaffen. Wir müssen aber auch weiter denken und brauchen eine Gesellschaft in der die Werte, die die Menschen schaffen nicht privat angeeignet werden, sondern der Gesellschaft zu gute kommen. Im Sozialismus waren z.B. nur 5% der Steuerabgaben Massensteuern. Heute, im Kapitalismus sind es 75%! Das heißt, dass im Sozialismus die Werte, die in den Betrieben geschaffen werden, wieder direkt der Gesellschaft zugute kommen. Damit könnten Bildung, Gesundheitsversorgung, Kultur usw. finanziert werden. Wir sagen: Um unsere Zukunft kämpfen, Kampf um jeden Arbeitsplatz!

Foto: rf-news

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