Published on September 6th, 2020 | by E

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Köln: Umfrage zum Rassismus an Kölner Schule

Umfrage zum Rassismus an Kölner Schule „man darf nicht nur gegen Rassismus sein, man muss Antirassist werden“

Heute ist der bundesweite Aktionstag gegen Rassismus, Antikommunismus und Abschiebung. Dazu haben wir von Jugendverband REBELL Köln heute die Schüler an einer Kölner Schule befragt. Zu der Frage, ob sie schon mal Rassismus erlebt haben antworteten die meisten mit Nein. Wenn dann haben die Beleidigungen und Diskriminierungen wegen der Hautfarbe oder Sprache erlebt. Oft werden auch rassistische Witze gemacht. Auf die Frage wie man sich gegen Rassismus wehrt, antworteten einige, dass man Rassismus ignorieren müsste. Da wieder sprach ein Schüler empört. „Am Anfang könne man das vielleicht ignorieren aber dann rastet man aus.“ Viele meinten, dass man mit demjenigen diskutieren müsste und die Erziehung der Eltern eine wichtige Rolle spielen. Auf die Frage was man gegen Rassismus des Innenminister Seehofer, oder gegen den Rassismus am Arbeitsplatz machen kann wurde die Antwort schwieriger. Ein Mädchen meinte dann, dass der Rassismus von oben kommt. Wir als Generation sind ja eigentlich viel toleranter. Ein Mädchen meinte man darf nicht nur gegen Rassismus sein, man muss Antirassist werden. Demo´s organisieren und Petitionen unterschreiben wurde noch gegen rassistische Politik vorgeschlagen. Zur Ursache zu Rassismus meinte ein Junge noch, dass Rassismus auch sehr oberflächlich ist. Alle Menschen auf der Welt hätten 99,9 % gemeinsames Erbgut, die Menschen sind also nicht sehr unterschiedlich.

Der REBELL Köln bedankt sich für die tollen Diskussionen!

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