Published on August 13th, 2020 | by K

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Ulm: REBELL-AG beginnt wieder!

Ulm (Korrespondenz)

Letzte Woche fand unsere erste öffentliche AG seit Corona statt. Wir machen unsere AG im Park und fangen an mit Sport. Wir besprachen dann die Bewegung „Gib Antikommunismus keine Chance“. Für diesmal hatten wir uns vorgenommen, eine Umfrage unter Jugendlichen zu diesem Thema zu machen.

Bei super Wetter sind wir also zu den Jugendlichen, haben uns vorgestellt und drei Fragen gefragt. Als erstes haben wir in der AG selbst die Fragen besprochen. Eine Frage war z.B.: Was verstehst du unter „system change“? und „Kennst du den Sozialismus?“. Daraus entstanden viele längere tiefere Diskussionen. Um den Antikommunismus zu besiegen musste erst mal geklärt werden was das überhaupt ist und was wir unter Sozialismus verstehen. Wir haben uns in zwei Gruppen aufgeteilt und jeweils Plakate mit den Fragen gemacht und sind damit auf Leute zugegangen. Es stellte sich dabei heraus, dass viele wollen, dass sich das System ändert. Und viele sind bereit daran mitzuarbeiten. Aber viele auch das Wort Sozialismus nicht kennen oder nur mal davon gehört haben. Einer sagte z.B.: „Ich will ein System, wo menschlich ist. Sozialismus hört sich menschlich an. Das find ich gut.“ Es entstanden viele lange Gespräche. Arbeiterjugendliche berichteten wie sie im Betrieb Kurzarbeit haben und dass das echt an den Geldbeutel geht. Wir haben neue Kontakte gewonnen und Interessenten für unsere Freizeit im August. Wir verabredeten uns gleich zum Filmabend am nächsten Tag.

Als die AG zu Ende war, werteten wir das aus. Eine Kritik kam auf, weil ein REBELL im Gespräch direkt über den Mitgliedsbeitrag im REBELL geredet hat. Über Geld sollte man doch lieber erst später reden. Aber das war richtig: Die Jugendlichen fanden es total gut und logisch, dass wir uns selbst finanzieren und fragten von sich aus, wie viel man zahlen muss. Sie fanden es gut, dass der Mitgliedsbeitrag nach Einkommen geregelt ist, so dass sich jeder beteiligt, aber auch so dass jeder mitmachen kann. Also war es auf keinen Fall schlecht, so früh mit dem Thema Spenden und Finanzen zu kommen. Alles in allem war es eine erfolgreiche Sache.


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