Published on Juli 1st, 2020 | by E

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Sind wir „Stalinisten“?

Wenn das Wort Stalin fällt, schrillen die Alarmglocken bei Antikommunisten: Filme, Bücher, Schule, Zeitungen – alle suggerieren Stalin stünde für Verbrechen, Diktatur und Unrecht. Über Stalin müsste oder könnte man demnach nicht diskutieren. Das soll verunsichern und tut es nicht selten auch. Jede sachliche Beschäftigung mit dem Kommunismus soll verhindert werden.

Wir lehnen den Begriff „Stalinismus“ ab

Er ist ein antikommunistischer Kampfbegriff. Den ganzen Sozialismus ablehnen, damit kann man unter fortschrittlichen Leuten heute keinen Blumentopf gewinnen. Daher wird vermittelt, man müsse zwischen den demokratischen und angeblich dogmatischen Sozialisten unterscheiden. Nicht zufällig richtet sich dann der ganze Hass gegen Stalin und Mao Zedong, die jahrzehntelang an der Spitze sozialistischer Länder standen. Ihnen wird eine „totalitäre“ Herrschaft unterstellt, Gräuelmärchen erfunden usw. Egal wie fortschrittlich sich manche Vertreter geben, diese Totalitarismustheorie ist extrem reaktionär. Sie setzt Faschismus und Kommunismus gleich. Kurz gesagt: Wir sind keine „Stalinisten“! MLPD und REBELL verteidigen Stalins Verdienste und würdigen seine großen Verdienste, kritisieren sachlich seine Fehler. Unter Stalins Führung wurde der Hitlerfaschismus besiegt. „Die MLPD erkennt die großen Leistungen des sozialistischen Aufbaus in der Sowjetunion und in der DDR an. Sie führt jedoch auch eine notwendige Kritik an Versäumnissen, Fehlern und Problemen bis hin zu Verbrechen, um daraus schöpferische Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Verdienste des Sowjetvolks bei der Zerschlagung des Hitlerfaschismus sind unvergänglich. Gegen den erbitterten Widerstand der inneren und äußeren Feinde ist es nach dem frühen Tod Lenins unter Stalins Führung entschlossen den sozialistischen Weg weitergegangen. Dabei wurde jedoch der notwendige ideologische Kampf gegen die kleinbürgerliche Denkweise vernachlässigt und auf die Mobilisierung der Massen gegen die kleinbürgerlich entarteten Vertreter der Bürokratie weitgehend verzichtet. Das waren die beiden Hauptfehler Stalins.“ So differenziert steht es im Parteiprogramm der MLPD. Sachliche Auseinandersetzung damit sucht man vergeblich.

Völlig zurecht genoss Stalin zu Lebzeiten weltweit ein größtes Ansehen

Der legendäre griechische Komponist und Freiheitskämpfer Mikis Theodorakis erinnert sich: „Was uns zusammenhielt war der Kommunismus, die Kommunistische Partei, die Sowjetunion und Stalin insbesondere. Damals riefen viele bevor sie gefoltert wurden „Es lebe Stalin!“. Stalin gab uns Kraft. Er war das Gegengift.“ Um sich von der lähmenden Wirkung des Antikommunismus zu befreien, ist eine sachliche Auseinandersetzung über Leben und Wirken Stalins, wie es die MLPD fördert, unumgäglich.

 

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