Published on April 16th, 2020 | by K

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Forderungen des REBELL an Uni & Hochschule angesichts der Corona-Pandemie

Zwei Drittel aller Studierenden kann sich das Studium nur durch einen Nebenjob finanzieren. Als „günstige Arbeitskräfte“ werden sie gerne eingestellt – und jetzt während Krisenzeiten als erstes fallen gelassen. Sie haben so gut wie keine staatlichen Ansprüche, aktuell gibt es bei den meisten statt Kurzarbeitergeld die Kündigung. Anspruch auf BaföG haben nur ein Bruchteil der Studierenden und dieses liegt oftmals unter dem Existenzminimum. Dabei wurden 2019 900 Millionen Euro weniger BaföG Gelder als geplant ausgegeben!

Der Jugendverband Rebell steht für die Soforthilfe der in Not gekommenen Studierenden und vollen Lohnausgleich bei allen Jobs! Die durch die Kapitalisten verursachten Krisen dürfen nicht auf die breite Bevölkerung abgewälzt werden, wobei die Studierenden genauso der Profitwirtschaft untergeordnet werden. Ob Studierende, Arbeiter, Angestellte oder Intellektuelle: Die größten und umfassendsten Hilfspakete wird es nicht für uns geben, sondern für die Banken und Konzerne. Wir sagen JA zur Solidarität unter der breiten Bevölkerung weltweit und NEIN zur geforderten Solidarität von Merkel & Co für diesen krisenhaften Kapitalismus.

Die aktuelle Entwicklung zeigt noch deutlicher denn je: Diese Gesellschaft ist keine, in der es wirklich um die Menschen und ihre Familien geht. Hier geht es um die knallharte Durchsetzung der Profite. Es wird immer deutlicher, dass dieses über Leichen gehende kapitalistische System jegliche Existenzberechtigung verloren hat. Im Jugendverband Rebell organisieren wir den gemeinsamen Kampf von Studierenden, Arbeitern, Azubis u.v.m. Studierende sind oft individualisiert. Wir fordern euch auf: Organisiert euch in der Gewerkschaft! Organisiert euch im Jugendverband REBELL!

Wir fordern:

  • Sommersemester als offizielles „Nicht-Semester“! Sicherstellung des Lehrbetriebs so gut wie möglich!

  • Erhöhung des BAföG Grundbetrags auf 500 Euro, Ausweitung der Ausbildungsförderung und Verlängerung um mindestens ein Semester!

  • Voller Lohnausgleich und Freistellung der Studierenden, bei Arbeit die zur Zeit nicht dringend notwendig ist; keine Minusstunden bei Hiwi-Jobs!

  • Staatliche Soforthilfe für alle Studierenden, denen aufgrund der Corona-Krise das Einkommen ausbleibt!

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