Published on April 4th, 2020 | by E

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Dem Volke dienen – REBELL organisiert Nachbarschaftshilfe!

REBELL Frankfurt: „Bisher wurden in Frankfurt alle älteren Genossen angerufen und unsere Hilfe beim Einkaufen und bei weiteren Sachen angeboten. Eine Rebellin hat jetzt die Verantwortung einmal die Woche für einen älteren Genossen einkaufen zu gehen, was sie auch zuverlässig macht.“

REBELL Rüsselsheim: „Wir haben uns bereits vor zwei Wochen getroffen. Es wurden alle älteren Genossen und Kontakte über unsere Hilfsangebote informiert, diese werden zum Teil angenommen. Das Sofortprogramm der MLPD wurde von uns vervielfältigt und in unseren Wohngegenden gesteckt. Bisher haben sich darauf zwei Nachbarn gemeldet, sich sehr darüber gefreut und sich bedankt. Es wurde auch Gegenhilfe angeboten. Wir machen an zwei Wohnorten jeden Abend um 18 Uhr Musik und Samstag gab es ein kleines Straßenkonzert. Eine Nachbarfamilie beteiligt sich mittlerweile daran und es wird gemeinsam musiziert. An einem Ort ist es etwas politischer, mit Kurzbeiträgen und viel Kritik an den Maßnahmen der Regierung.“ Überall wird über die Probleme der Landwirte gesprochen ohne die polnischen und rumänischen Helfer die Ernte einzubringen. Die Rebellen in Rüsselsheim werden am Freitag bei einem Bauern bei der Spargelernte helfen. Das wird auch dem REBELL in Frankfurt und Wiesbaden vorgeschlagen.

REBELL Erfurt: Der REBELL Erfurt hat ein großes Transparent gemalt. „Gesundheitsschutz – Ja, Notstandsmaßnahmen – Nein! MLPD REBELL“ Das haben sie an einer viel befahrenen Schnellstrassenbrücke befestigt. Sie wollen Blutspenden gehen. Das wird aktuell dringend gebraucht und mit dem Geld lässt sich die Rebellkasse aufbessern.

REBELL & Rotfüchse Dortmund: Wir von REBELL und den Rotfüchsen haben unsere erste Balkon-Demo in unserem Stadtteil durchgeführt. Wir wohnen nicht alle in der gleichen Straße, sondern zwei Straßen weit von einander entfernt. Wir konnten uns also nicht hören und sehen, aber wir wussten um 18 Uhr geht’s los! Das nächste mal wollen wir dann gleichzeitig miteinander telefonieren, dass wir auch im Kontakt stehen. Wir haben geklatscht und Musik auf der Querflöte gespielt. Einmal „Glück Auf, der Steiger kommt“ und danach „Bella Ciao“. In einer Straße haben wir durch ein kleines Megafon unseren Nachbarn und Freunden erklärt, was wir gerade machen und die Solidarität für alle die noch arbeiten gehen müssen organisiert. Das kam gut an, denn ein paar klatschten mit, lachten uns fröhlich zu und zeigten mit Daumen hoch, dass sie es gut finden. Aber trotz unserer vorher aufgehängten Zettel, hat keiner bewusst am Fenster mit gemacht. Das zeigt, es war noch etwas kurzfristig vorbereitet und durchgeführt. Wir müssen vorallem mehr mit unseren Nachbarn persönlich sprechen, das müssen wir noch besser machen. Wir haben uns überlegt auch noch ein Transparent zu malen zur Solidarität mit den Pflegern und Krankenschwestern, den Verkäuferinnen … aber auch aus Protest zu den Zuständen in den Flüchtlingsunterkünften und an der griechischen Grenze. Das kann man dann aus dem Fenster hängen. Denn unsere kleinen Plakate konnte man nicht lesen.

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