Published on März 6th, 2020 | by K

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Lenin kommt nach Gelsenkirchen – der REBELL freut sich!

Die MLPD will am 14. März in Gelsenkirchen Horst eine ersteigerte Lenin-Statue aufstellen, ganz nach dem Motto: „Überall werden Lenin-Statuen abgerissen – wir bauen sie auf!“. Das hat bereits für viel Furore gesorgt.
Für rebellische Jugendliche ist Lenin ein echtes Vorbild:

Er hat nicht nur von einer Zukunft ohne Ausbeutung und Unterdrückung geträumt, sondern mit seinem ganzen Leben dafür gekämpft!

Er entwickelte die Wissenschaft der Arbeiterbewegung, den Marxismus, entsprechend den Anforderungen seiner Zeit weiter. Seine Lehren sind allgegenwärtig, überall dort, wo Menschen um Befreiung kämpfen.
Lenin analysierte, dass das damals rückständige russische Zarenreich am Ende des I. Weltkriegs das schwächste Kettenglied des Weltimperialismus geworden war. Während heute wieder 415 Millionen Kinder in Kriegsgebieten aufwachsen müssen, wurde mit der Oktoberrevolution unter Lenins Führung der I. Weltkrieg beendet.
Unter seiner Führung wurde zum ersten Mal in der Geschichte der Sozialismus unter schwierigsten Bedingungen aufgebaut, die Macht des Kapitalismus gestürzt und die Diktatur des Proletariats errichtet.
Lenin setzte unerschütterliches Vertrauen in die Arbeiter, die Massen und besonders die Jugend. Sie übernahmen zum ersten Mal die Macht im Staat und entwickelten höchsten Einsatz für den Wiederaufbau Russlands.

Den antikommunistischen Politikern wird dagegen Angst und Bange

Es ist also keine Überraschung, dass die Lenin-Statue bei so manchen bürgerlichen Politikern in Gelsenkirchen und anderswo für Schrecken sorgt. Sie stecken in einer tiefen Vertrauenskrise.

Im vergangenen Jahr gingen 5 Millionen Menschen in Deutschland auf die Straße. In der Fridays for Future Bewegung ist die Losung „System change, not climate change“ weit verbreitet. Immer mehr Menschen, gerade Jugendliche, suchen nach einer gesellschaftlichen Alternative zum Kapitalismus. Weil sie keine positiven Lösungen anbieten können, hetzen die Herrschenden gegen den wissenschaftlichen Sozialismus. Das geht einher mit einer ganzen Serie von Angriffen auf die MLPD – von Fahnenverboten, Saalverboten bis hin zu faschistischen Morddrohungen. Die Unterdrückung des Aufstellens der Lenin-Statue reiht sich dabei ein.

Verbote kommunistischer Symbole kennen wir von ultrareaktionären Regierungen wie in Ungarn mit Victor Orban an der Spitze. Deswegen ist es sehr ernst zu nehmen, dass Politiker wie Udo Gerlach, SPD-Fraktionsvorsitzender in Gelsenkirchen, Lenin als Massenmörder bezeichnet „der unzählige Menschen ermorden ließ“. Es war der erste Weltkrieg, der Millionen Todesopfer forderte. Nach der Oktoberrevolution führten die imperialistischen Mächte einen grausamen Interventionskrieg gegen die Sowjetunion. Diese Opfer werden allesamt dem Kommunismus zugerechnet. Das ist antikommunistische Geschichtsfälschung aller erster Güte!

Es ist angeblich völlig normal, dass in jeder Stadt Straßen und Plätze nach bürgerlichen Politikern wie Willy Brandt benannt werden. Willy Brandt steht für die Zeit nach dem II. Weltkrieg, eine Zeit in der der Arbeiteranteil der SPD von einst über 60 auf um die 20 Prozent sank. Und führte den sogenannten Radikalenerlass ein, also Berufsverbote für Kommunisten, Revolutionäre und kämpferische Antifaschisten, die so vom öffentlichen Dienst ferngehalten werden sollten.

Der Jugendverband REBELL ist stolz, der Jugendverband der MLPD zu sein, die Lenin in ihrem Namen trägt.

Wir lassen uns keine antikommunistischen Denkverbote auferlegen, nach denen man ja nicht über die bestehenden gesellschaftlichen Verhältnisse hinaus denken soll. Es ist deshalb für uns auch Ehrensache, Aufklärungsarbeit gegen antikommunistische Verleumdung zu betreiben. Wir sind Teil einer Bewegung „Gib Antikommunismus keine Chance!“

Es ist schon nahezu zynisch, mit welcher Schlagkraft gegen die Lenin-Statue vorgegangen wird, während gleichzeitig in Hanau ein faschistischer Terroranschlag mit zehn Todesopfern stattfand. Die Bundesregierung warnt vor einer angeblich unterschätzten linken Gefahr, anstatt konsequent gegen Faschisten vorzugehen. Es ist die faschistische Ideologie, die in der Geschichte Millionen Todesopfer forderte. Der Antikommunismus kippt Wasser auf diese Mühlen, weil er Faschismus und Kommunismus gleichsetzt und damit die wahren Verbrecher aus der Schusslinie nimmt.

Wie auch die politisch motivierte Stilllegung des Kultursaals Horster Mitte wird der Kampf gegen dieses politische und antikommunistische Verbot vor allem auf der Straße, durch die breite Solidarität in Gelsenkirchen Horst und Umgebung entschieden. Der Jugendverband REBELL wird das bis zur Einweihung der Lenin-Statue breit unter der Jugend diskutieren! Um sich einen eigenen Standpunkt zu verschaffen, bekommt ihr bei uns Broschüren zu Lenin, wie die von Willi Dickhut „Lenin, der geniale Führer des Proletariats“. Gemeinsam mit anderen Jugendverbänden haben wir auch ein T-Shirt zu Lenin heraus gegeben (Preis: 12€) aus der Reihe „Gib Antikommunismus keine Chance“. Auf Youtube findet ihr auch einen Film über Lenin von der MLPD.

 

Foto: Lenin-Denkmal in Schwerin (foto: Niteshift (CC BY 2.5)


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