Published on Oktober 21st, 2019 | by Magazin

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Komm mit nach Südafrika! Solidaritätsbrigaden des Jugendverband REBELL

Internationale Solidaritätsbrigaden in Johannesburg zur 2. Internationalen Automobilarbeiterkonferenz

– Vom 13. Januar bis 23. Februar 2020 fahren wir nach Johannesburg in Südafrika.
– Wir bereiten dort die 2. Internationale Automobilarbeiterkonferenz vor!
– Praktische internationale Solidarität und Zusammenarbeit – mach mit!
– Lerne neue Herausforderungen kennen und meistern! Dem Volke dienen!

Südafrika ist ein vielfältiges Land mit einer bewegten Geschichte. Schon vor 3 Millionen Jahren lebten hier die ersten Menschen. Jahrhunderte litt
Südafrika als Kolonie unter mörderischer Ausbeutung und Unterdrückung erst durch Niederlande und dann Großbritannien. Heute ist Südafrika
selbst ein neuimperialistisches Land mit eigenen Monopolen und regionalem Machtanspruch. Südafrika ist reich an Bodenschätzen und hat die
weltweit größten Vorkommen an Platin und Chrom, ist geprägt durch Bergbau, Landwirtschaft und die Automobilindustrie. Neun der internationalen
Automonopole haben Werke in Südafrika: GM, Ford, BMW, Daimler, VW, Toyota, Hyundai, Nissan und Isuzu.

Im 20. Jahrhundert herrschte in Südafrika ein Apartheids-Regime. Gegen die rassistische Unterdrückung der schwarzen Mehrheitsbevölkerung
leisteten die Massen mutig und entschlossen Widerstand. Ein Land mit kämpferischer Tradition! Vom 19.-23. Februar 2020 ndet in Johannesburg
die 2. Internationale Automobilarbeiterkonferenz (IAWC) statt (www.automotiveworkers.org.) 2015 wurde sie gegründet mit dem Ziel, die Arbeiterinnen und Arbeiter der Automobil- und Zulieferindustrie, ihre Familien und Unterstützer über Ländergrenzen hinweg zusammen zuschließen.

Aufgrund der Verschärfung des internationalen Konkurrenzkampfes um die Weltmarktführerschaft verschärfen die Automobilkonzerne die Ausbeutung der Arbeiter und der Natur, spielen die Belegschaften gegeneinander aus, verbreiten Spaltung und Standortdenken, um den gemeinsamen Kampf der Kollegen zu untergraben. Dagegen wächst der internationale Zusammenschluss, um diese Spaltung zu überwinden und gemeinsam für Arbeitsplätze und Umweltschutz – für die Zukunft der Jugend zu kämpfen.

 

Was machen wir vor Ort?

Unsere Jugendbrigade unterstützt in Südafrika die praktische Vorbereitung und Durchführung der Konferenz. Das umfasst die Logistik, Werbung,
Übersetzung, und vieles mehr. Jeder kann sich einbringen – alle Fähigkeiten werden gebraucht, jeder lernt neues dazu. Vor Ort werden wir eng mit
der Communist Youth League (CYL), dem Jugendverband der Communist Party of South Africa
(Marxist-Leninist), zusammen arbeiten. Gemeinsam bringen wir die Konferenz zum Erfolg! Dabei lernen wir Leben und Kultur der Menschen in
Südafrika kennen und verbinden uns mit ihnen, machen Ausüge in die Umgebung.
Ist dein Interesse geweckt?
Bist du selber Azubi oder junger Arbeiter in einem Automobilbetrieb und möchtest an der Konferenz teilnehmen? Bist du Schüler, Student oder
arbeitslos und möchtest den Zusammenschluss der Automobilarbeiter der Welt unterstützen? Dann komm mit zu unserer Brigade und hilf mit,
wie internationale Solidarität Realität wird!

 

Was wird für die Reise benötigt?

Kosten: ca. 2.000 Euro (davon ca. 1.300 Euro Flug – wir buchen gemeinsam).
Der REBELL wird einen Spendenyer herausbringen, den du nutzen kannst, um Sponsoren aus Familie und Freundeskreis für deine Reise zu gewinnen.
Sprache: Englischkenntnisse sinnvoll
Die Reise findet in Zusammenarbeit mit der CPSA (ML) statt. Sie ist ortskundig und sorgt für eine einfache, aber sichere Unterbringung.
Impfungen: keine besonderen.
Reisepass: gültig bis 31.03.2020
Für die Anmeldung bitte eine Mail mit deinem Namen, Beruf, Geburtsdatum, Nationalität, Adresse und Reisepass-Gültigkeit an geschaeftsstelle@rebell.info senden und eine formlose Bewerbung beifügen in denen du deine Beweggründe kurz darstellst, welcher Zeitraum dir möglich ist, welche Fähigkeiten du mitbringst und was du lernen möchtest und ggf. welche Fragen noch offen sind.

 

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