Published on Oktober 10th, 2019 | by E

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Hände weg von Rojava! – Erklärung des REBELL

Am 9. September hat das faschistische Erdogan-Regime der Türkei seine Invasion in Rojava/ Nordsyrien begonnen. Der Jugendverband REBELL protestiert entschieden und trauert um die ersten Todesopfer dieses verbrecherischen Überfalls. Erdogan geht es nicht um eine „Sicherheitszone“ oder um „Terrorbekämpfung“. Sein Ziel ist die Zerschlagung der demokratischen Selbstverwaltung der Kurden, den berechtigen Freiheitskampf des kurdischen Volkes zu brechen und die Verwirklichung der imperialistischen Machtinteressen der Türkei. Dafür bricht er das Völkerrecht und arbeitet mit den faschistischen IS-Terrortruppen zusammen die nicht zufällig zeitgleich ihre Angriffe auf Raqqa verstärken. Der deutsche Außenminister Maaß verurteilt offziell den türkischen Einmarsch, hinter den Kulissen ist der deutsche Imperialismus aber aktiv daran beteiligt. Schon 2018 gingen die Bilder von deutschen Leopardpanzern der türkischen Armee beim Überfall auf Afrin um die Welt. Gerade erst ist Innenminister Seehofer von Verhandlungen aus Ankara zurückgekehrt, schlecht vorstellbar, dass der bevorstehende Angriff keine Rolle spielte. Rheinmetall baut in der Türkei ein gemeinsames Panzerwerk auf. Wir fordern dagegen den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zum faschistischen Erdogan-Regime und keinerlei wirtschaftliche Zusammenarbeit!

Solidarität ist Trumpf

Als der IS 2015 vor der Stadt stand, wurde Kobane in den bürgerlichen Medien immer wieder tot gesagt. Die kurdischen Kämpferinnen und Kämpfer von YPJ und YPG haben mit großem Heldenmut gekämpft und eine Welle der Solidarität gab ihnen weltweit Rückhalt. Sie haben den IS besiegt. Die ICOR und der kurdische Befreiungskampf schlossen einen Pakt der gegenseitigen Solidarität. Viele Rebellen nahmen als Brigadisten am Wiederaufbau von Kobane teil, halfen ein Gesundheitszentrum zu bauen. 2019 ist die Jugend bei Fridays for Future für die Rettung der Umwelt auf der Straße. Der Jugendverband REBELL ruft auf: jeder der für Freiheit und Demokratie ist, muss gegen den Überfall auf Rojava auf die Straße. Der heutige 10. Oktober ist Tag X an dem die ICOR, die kurdische Bewegung und viele weitere Organisationen weltweit zu Kundgebungen und Demonstrationen aufrufen. Am 12. Oktober rufen wir zur breiten Beteiligung an den regionalen Großdemonstrationen auf.

Bauen wir eine internationale Widerstandsfront auf, die Stärker ist als Faschismus und Krieg!

Hoch die internationale Solidarität!

Freiheit für Kurdistan!

Macht mit im Rebell- Vorwärts zum echten Sozialismus!

 

Wenn ihr das Transparent auf dem Foto oben bestellen wollt, meldet euch bei geschaeftsstelle@rebell.info

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