Published on September 16th, 2019 | by E

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„Ich geh mit meiner Klasse zu Demo!“ // Rebell Köln bereitet den 20. September vor!

Am Freitag den 13. September haben wir in der Stegerwaldsiedlung in Köln-Mülheim unseren Aktionstag zur Rettung der Umwelt durchgeführt. Die Rebellen hatten in der Woche vorher die Flyer in hunderte Briefkästen geworfen und mit zig Jugendlichen und Kindern gesprochen. Die Rotfüchse haben den Flyer an jede Laterne geklebt. Beim Einsatz vor der Gesamtschule bildeten sich Trauben aus interessierten Schülerinnen und Schülern. Fridays for future ist fast allen ein Begriff. Wir warben für den den Streik- und Protesttag am 20.09. Viele sagten bereits: „Ich geh mit meiner Klasse zur Demo!“ Das bestätigte auch die stellvertretende Direktorin. Die Schule stellt es allen Lehren frei Schulausflüge zur Demo zu machen. Trotzdem wollte sie uns gerne vertreiben und drohte auch mit der Polizei. Wir ließen uns weder vertreiben, noch durch die persönliche „Aufsicht“ eines Lehrers stören. Ein paar Minuten informierte er die Schüler: „Ihr müsst das nicht nehmen“, ließ das aber bald wieder sein.

Ab 16 Uhr gab es dann neben dem Jugendzentrum TeenTown ein abwechslungsreiches Programm. Transparentmalen, Buttons herstellen, Taschen bedrucken. Später einen Hiphop-Workshop und eine Gesprächsrunde „System change – aber wie?“. Über den Tag verteilt nahmen mindesten 50 Leute teil. Ab 20 Uhr haben wir Pizza gebacken. Der Abend klang aus mit einem kleinen Konzert des Hamburger Rappers Master Al und guten Gesprächen am Lagerfeuer. Die Teilnehmer waren in der überwiegenden Merhzahl noch extrem jung und bereits sehr gut informiert. Was ist CO2, wo kommt es her, was passiert mit unseren Lebensgrundlagen, was müssen wir tun? Eltern die auch vorbei kamen staunten zum Teil nicht schlecht womit sich ihre Sprößlinge bereits beschäftigen und wie groß die Bereitschaft ist für unsere Zukunft zu kämpfen. Ein Vater sagte: „ich bin Taxifahrer, ich nehmen mir am 20.09. frei und komme mit meinen Kindern!“

Ein gelungener Tag. Einer unserer Rebellen sagte: „das war echt super, das müssen wir öfter machen.“ Eine andere: „Das war ein bisschen wie Sommercamp.“ Mit Transparent und Buttons sind wir noch besser gerüstet um mit Mann und Maus für den großen Protesttag am 20. September. Wir wollen solche Events gerne wiederholen und uns vorher noch besser auch an ältere Jugendliche wenden.

Kontakt: rebell-koeln@web.de

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