Published on August 31st, 2019 | by E

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Sieg gegen antikommunistische Ausgrenzungsversuche bei FFF-Erfurt

Nicht zum ersten mal versucht ein Teil des Orga-Team von FFF-Erfurt den Rebell und der MLPD das Fahnentragen zu verbieten, weil Parteienfahnen nicht erwünscht seien. Heute dackelte der Versammlungsleiter , wir nennen ihn Herr Schröder, im Minutentakt zur Polizei um ein Fahnenverbot der Rebellfahne durchzusetzen.

Argument:

“Wir wünschen keine Parteienfahnen.“

 

Aha, der Jugendverband REBELL, jetzt eine Partei. So, so. Unter den Teilnehmer sieht man einige BUND Fahnen und FFF-Fahnen. Darauf aufmerksam gemacht, dass hier in Deutschland das Grundgesetz gilt, hat ihn nicht überzeugt. Stattdessen packt er seine schärfste Waffe aus, „ihr seid Antisemiten, Verschwörungstheoretiker und Stalinisten“ und holt wieder die Polizei. Die versucht nun rechtswidrig einen mündlichen Platzverweis auszusprechen. Hat die teilnehmenden REBELLen und Parteigenossen, trotzdem nicht überzeugt.

Gleichzeitig sprachen wir mit einigen Teilnehmern über den Vorgang. Der Polizist wollte seine Dienstnummer nicht hergeben und einen schriftlichen Platzverweise auch nicht ausstellen. Somit blieb die Fahne weiter oben. Versammlungsleiter Herr Schröder und sein Orga-Team aus BUND Leuten schäumten nun vor Wut. Jetzt stimmten sie im Chor ein „Die MLPD ist nicht erwünscht, Antisemiten.“ Vorher hatte er noch kund getan „Ich bin kein Antideutscher, aber ihr seid Antisemiten.“ Das nennt man überzeugend argumentieren, wo doch die Mehrheit der Jugendlichen gegen den Kapitalismus für eine konsequente Klimapolitik auf die Strasse geht. In den Redebeiträgen war aber davon nichts zu hören. Stattdessen „Climate Justice“, der Verbraucher kann mit seinem Kaufverhalten etwas verändern – lange Rede kurzer Sinn. Das was die Grünen immer predigen, um die Hauptverursacher, das internationale Finanzkapital, aus dem Schussfeld zu bringen.

Aber zurück zur Fahne:
Die Polizei telefoniert hektisch mit der Einsatzzentrale, forderte Verstärkung (wegen einer Fahne), nahm Personalien auf und hat Anzeigen angedroht. Offensichtlich hatten sie dann doch mal ins Grundgesetz geschaut und bis zum Ende der Veranstaltung gab es keine Diskussionen mehr zum Thema Fahne. Dafür haben wir dann unsere Offensive gestartet. Denjenigen, der uns als Antisemiten bezeichnete, haben wir eine Anzeige wegen übler Nachrede angedroht, falls das noch einmal passiert. Ein Anarchist, der uns zunächst schreiend die Argumente des Orga-Teams mitgeteilt hat, nahm gegen Spende das Parteiprogramm und hat sich vom Versammlungsrecht schwarz auf weiß überzeugen lassen. Der Parteigenosse hat Jugendlichen erzählt, wie sein Vater als Krüppel aus dem faschstischen Krieg zurückkehrte und er selbst ab da beschlossen hat konsequenter Antifaschist zu sein. Dass er sich das nicht gefallen wird, wenn man ihn einen Antisemiten beschimpft.

Den Vogel hat das Orga-Team aber selbst abgeschossen. Nach dem Motto „keine Parteifahnen“ schoben sie auf der Demo mit einem Lastenfahrrad der Partei die Linke (inkl. Logo) ihren Lautsprecher.

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