Published on Mai 31st, 2019 | by K

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Wir freuen uns auf das Pfingstjugendtreffen – der Rebell Braunschweig berichtet

Das Pfingstjugendtreffen trifft mit seinem
vielseitigen Programm aus Politik, Kultur und Sport spontan auf
großes Interesse. Entscheidend ist, dass wir aus diesem spontanen
Interesse auch viele Teilnehmer und aktive Unterstützer
gewinnen. Um das zu organisieren, treffen wir uns in Braunschweig
alle zwei Wochen zur Vorbereitungsgruppe. Von der Mobilisierung über
die Anreise bis hin zur Vorbereitung des Programms und den
Sportturnieren wird dort alles organisiert.

Wir haben unsere Vorbereitungsgruppen
grundsätzlich in zwei verschiedene Kategorien eingeteilt:
Kleinarbeit für das Pfingstjugendtreffen und praktisch Aktivitäten.
Unabhängig davon, was das Thema des Treffens war, haben wir immer am
Anfang den REBELL und das Pfingstjugendtreffen kurz vorgestellt,
erfasst wer mitfahren will und alle offenen Fragen dazu geklärt.

Auf der Montagskundgebung haben wir Werbung
gemacht
und neue Kontakte für die Vorbereitungsgruppe gewonnen.
Wir haben einen Stand mit Kaffee- und Snackverkauf Nachmittags vor
der Uni-Bibliothek
organisiert und gemeinsam einen Jugendclub
besucht
. Daraus hat sich schon ein Mitgliedswunsch für den
REBELL ergeben und eine Sozialarbeiterin hat angeboten, uns bei der
Organisierung der Fahrt zu unterstützen.

Für die Vorbereitung der Kleinarbeit haben wir
beim allerersten Treffen mit allen Jugendlichen einen Workshop
gemacht
, in dem wir die Ansprache auf der Straße und Argumente
geübt haben. Für die restlichen Aktionen gab es immer vor Ort
eine Ausrichtung, die der REBELL vorbereitet hatte
. In der
Kleinarbeit stand immer die Kontaktgewinnung für das
Pfingstjugendtreffen im Vordergrund
. Das spontane Interesse war
insgesamt sehr groß, deshalb ist es wichtig, die tatsächliche
Teilnahme der Jugendlichen auch zu organisieren, und ihre
Kontaktdaten zu bekommen. Wir haben dafür vor allem mit dem
selbstorganisierten Charakter des Pfingstjugendtreffens geworben

und damit, dass wir es auch in Braunschweig vorbereiten wollen. Das
war auch für die Leute gut, die konkret nicht mitfahren konnten,
weil sie es in der Vorbereitungsgruppe trotzdem praktisch
unterstützen können.

Wir haben uns immer direkt Einsatzort getroffen
und beim Treffen davor schon festgelegt, wer welches Material dafür
mitbringt. (Kaffee, Snacks, Fahnen, Flyer, Mitmachkarten,
Kontaktlisten, Magazine, Tisch usw.). Wir haben uns immer so
eingeteilt, dass die neuen Kontakte und Mitglieder mit den erfahrenen
zusammen gehen.
Es hat sich bewährt, jedes längere Gespräch,
egal wie es ausgegangen ist, direkt im kurz auszuwerten
und so
ständig unsere Argumente zu verbessern. So konnten wir bei einer
Montagskundgebung 5 Kontakte und bei einem Stand vor der Uni 7 neue
Kontakte
gewinnen. Bei einem Einsatz auf der FfF-Demo konnten wir
auch einige Kontakte gewinnen. Hier hat es sich bewährt, mit der
FfF-Gesprächsrunde und dem internationalistischen Charakter des PJT
zu werben.

Als praktische Aktivitäten haben wir bei einem
Treffen Beutel mit verschiedenen Motiven, Sprüchen und dem
REBELL Logo gemacht, um sie am 1. Mai zu verkaufen. Damit haben wir
ca. 40€ für unsere Reisekasse eingenommen. Man braucht dafür
einfach Schablonen aus laminiertem Papier (die zu basteln erfordert
etwas Geschick und Geduld), einfarbige Jutebeutel und Spraydosen aus
dem Baumarkt. Wir hatten Motive von Karl Marx, Für die Befreiung der
Frau und Che Guevara.

Für die Fridays for Future Demo haben wir
gemeinsam ein großes Transparent zum Thema „Rettet die Umwelt
vor der Profitwirtschaft“
gemacht, dass auf der Demo von vielen
Jugendlichen gelobt und fotografiert wurde.

Entscheidend war die systematische
Kontaktbetreuung
. Direkt nach unseren Einsätzen haben wir
festgelegt, wer welche Kontakte betreut und wozu sie eingeladen
werden. Wenn sie keine Zeit hatten, zur AG zu kommen, haben wir ein
persönliches Treffen mit ihnen vereinbart und auch direkt die
Mitgliedschaft im REBELL angesprochen. Die Gruppenleitung hat
systematisch erfasst, wie die Kontakte betreut wurden und was als
nächstes mit den Jugendlichen diskutiert werden muss
. Dafür war
die ideologisch-politische Führung der MLPD und die enge praktische
Zusammenarbeit entscheidend. Wir haben eine erfahrene Genossin der
MLPD die unsere Rebellen in der Vorbereitung der AGs betreut, die
Kontaktbetreuung berät usw. So konnten einige Rebellen richtig in
der Kontaktbetreuung ausgebildet werden.

Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass das Interesse
am REBELL bei vielen Jugendlichen sogar noch größer war, als das am
Pfingstjugendtreffen. So haben einige KOntakte gesagt, dass sie
Pfingsten nicht können, dass sie aber mehr über den REBELL wissen
möchten. Da waren wir dann auch schnell bei der Diskussion um den
Sozialismus. Vor allem bei persönlichen Gesprächen konnten
anfängliche Vorbehalte, die aus dem modernen Antikommunismus
resultieren, sehr gut überwunden werden.
Das haben wir auch
gleich mit unserer Lesegruppe zur Sozialismusbroschüre vom
REBELL verbunden.

Mit dem Trumpf der systematischen
Kontaktbetreuung und der guten Zusammenarbeit mit der MLPD

konnten wir so bisher 6 Jugendliche fest für das
Pfingstjugendtreffen gewinnen und haben noch 4 weitere Interessenten,
bei denen wir die Teilnahme noch zu Ende klären müssen. Außerdem
haben wir bisher 4 neue Rebellen aufgenommen, 4 weitere warten schon
darauf, aufgenommen zu werden.

Herzliche Grüße aus Braunschweig und wir sehen
uns in Truckental!

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