Published on Februar 7th, 2019 | by E

0

Gegen Faschistische Umtriebe und Mordanschläge in Gelsenkirchen! – Demonstration am 11.02.

Die Stadt Gelsenkirchen ist eine Arbeiterstadt und hat, wie viele Städte im Ruhrgebiet auch antifaschistische und revolutionäre Tradition. Hier leben Menschen verschiedener Herkunft zusammen. Die Prägung durch die revolutionäre Arbeiterbewegung mit ihrem internationalistischen Geist machte und macht es Ultrareaktionären, Faschisten und Rassisten bis heute schwer in der Stadt Einfluss zu gewinnen. Gleichzeitig gehen Terrorismus-Hetze und systematische Stimmungsmache gegen Flüchtlinge der Regierung in Einklang mit massiver Einschränkung bürgerlich-demokratischer Rechte und Freiheiten, mit Kriminalisierung und Hetze gegen linke und fortschrittliche Menschen und vor allem Marxisten-Leninisten.

Seit Mitte Dezember häufen sich faschistische Attacken in Gelsenkirchen, die sich gezielt gegen die MLPD richten. Ganz offensichtlich rückt sie als konsequent antifaschistische Kraft verstärkt in den Fokus dieser Kräfte. Am 17. Dezember wurde die Privatadresse von Monika Gärtner-Engel, der Internationalismusverantwortlichen im Zentralkomitee der MLPD, im Internet veröffentlicht. Der Urheber, Jörg Reger aus Marl, ist ein bekannter Faschist und vorbestraft im Zusammenhang mit Kinderpornografie. Er verband seine Veröffentlichung mit eindeutigen Aufforderungen zu nächtlichen Besuchen. Im Zusammenhang mit früheren Posts von ihm ist dies eine erneute Morddrohung.

Am 27. Dezember bzw. 5. Januar wurden Mordanschläge auf zwei bekannte Mitglieder der MLPD, Anna Bartholomé aus Gelsenkirchen und Wolfgang Göller aus Marl verübt. Professionell wurden jeweils ihre Autoreifen auf der Innenseite so aufgeschlitzt, dass dies nicht unmittelbar sichtbar ist. Sie sollten erst beim Fahren mit höherer Geschwindigkeit oder in Kurven platzen – um größtmöglichen Schaden bis zum Tod anzurichten.Vorausgegangen waren Schmierereien an der Parteizentrale der MLPD in Gelsenkirchen, einschlägige Aufkleber und ähnliches. Außerdem gab es Ausspähungsversuche des ebenfalls bekannten Faschisten Henry Schwind, vor dem Büro der MLPD Gelsenkirchen. Am 29. Dezember startete eine Handvoll Faschisten der faschistischen Neonazi-Gruppierung ‚Die Rechte‘ eine Provokation vor der Parteizentrale der MLPD. Für einige Augenblicke entrollten sie Transparente, filmten sich dabei und suchten schnell wieder das Weite.

Wir wollen das nicht so stehen lassen und leisten entschieden Widerstand dagegen! Deswegen rufen wir auf, sich zahlreich an der Montagsdemonstration am Montag den 11.02. zu beteiligen, die zu einer antifaschistischen Demonstration gegen faschistische Umtriebe und Hetze in unserer Stadt aufruft!

Ab 17:30 Uhr auf dem Preuteplatz in Gelsenkirchen

 

Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands Gelsenkirchen-Bottrop-Gladbeck

Jugendverband REBELL Gelsenkirchen

Tags: , , ,


About the Author



Comments are closed.

Back to Top ↑