Published on Februar 14th, 2019 | by K

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Fridays for Future – Gemeinsamer Kampf statt Spaltung und Ausgrenzung!

Auch in Bochum demonstrierten am 8. Februar zum wiederholten Mal 350 bis 400 Schülerinnen und Schüler für die Rettung der Umwelt vor der Profitwirtschaft. Auch einige Studenten und Lehrer/-innen beteiligten sich.

Es ist ein Zeichen des erwachenden Umweltbewusstseins und der gewachsenen Kampfentschlossenheit vieler Schüler, auch gerade jüngerer Schüler, dass die Beteiligung an diesen Aktionen zunimmt und die Drohung mit Bestrafung und Reglementierungen von den Demonstranten mit Spott und Empörung quittiert wird. Es ist aber auch zu kritisieren, dass viele Lehrer sich raushalten oder sich gar gegen die Schüler stellen, statt diesen Einsatz für die Zukunft aller Menschen zu begrüßen und zu würdigen; hier ist natürlich auch die GEW angesprochen, die bislang keinen Solidaritätsaufruf herausgegeben hat und noch nicht zur breiteren Beteiligung aufruft.

Empörend sind die Versuche, diese Bewegung zu spalten, so durch selbsternannte Führer wie den Anmelder Dr. Ingo Franke, Leiter des Arbeitskreises Umwelt Bochum, und andere stadtbekannte antikommunistische Hetzer. Durch einen manipulierten „Beschluss“ und permanente Wühlarbeit und Hetze in den von diesen Leuten beherrschten Netzwerken versuchen sie, die revolutionäre Alternative, den gesellschaftsverändernden Kampf zur Beseitigung des Kapitalismus als Ursache der Zerstörung unserer Lebensgrundlagen zu behindern. Statt demokratischer Diskussion auf Augenhöhe missbrauchen diese Pseudodemokraten ihre Rolle als „Veranstalter“ und versuchen, die MLPD und den REBELL aus der Demo zu entfernen.

Herr Franke bekam sogar von einem Polizisten die Rote Karte: „So wie ich das sehe, wollt ihr doch beide das gleiche, auch wenn da Widersprüche sind …“.

Das Flugblatt von MLPD und Rebell (siehe unten), das sich klar gegen die Spaltungsversuche positioniert, wurde von vielen Schülern interessiert genommen. Und angeregt durch den unerschrockenen Einsatz der REBELLen begannen auch weitere Gruppen, – leicht zögerlich – ihre Zettel zu verteilen.

Der Oberbürgermeister traute sich zwar unter die Schüler, schleimte sich ein mit vermeintlicher Zustimmung, um dann schnell die eigene Tatenlosigkeit zu rechtfertigen. Kein Ton zu den Forderungen nach Ausbau des kostenlosen öffentlichen Nahverkehrs, kein Wort zu fehlenden Investitionen in Wind- und Sonnenenergie, in grundlegende Veränderungen im Bereich des tödlichen Gütermassenverkehrs … Die Quittung der Schüler prompt: Buhrufe und Pfiffe für solche Ablenkungsversuche.

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