Published on Januar 30th, 2019 | by K

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Fridays for Future: One Solution – Revolution! Rettet die Umwelt vor der Profitwirtschaft!

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Hitzerekorde im Sommer, dramatische Wintereinbrüche jetzt – das sind Anzeichen einer heraufziehenden globalen Umweltkatastrophe.

Die Herrschenden dieser Welt tun so, als sei dieses Problem bei ihnen in guten Händen. Doch nicht zuletzt die gescheiterte UN-Klimakonferenz und das völlig wirkungslose Pariser Klimaabkommen zeigen: Im gnadenlosen Konkurrenzkampf wollen und werden sie keine wirksamen Maßnahmen ergreifen, um unsere Erde zu schützen. Im Gegenteil! Die kapitalistische Profitwirtschaft zerstört mutwillig und gesetzmäßig die Lebensgrundlagen der gesamten Menschheit.

Schon heute treibt das Millionen Menschen auf der Welt in die Flucht. Uns droht eine globale Umweltkatastrophe, die alles übersteigt, was wir heute erleben und das menschliche Leben auf der Erde in Frage stellt.

„Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut“

Unter dem Motto „Fridays for Future“ finden derzeit immer freitags Unterichtsboykotte und Proteste von Schülerinnen und Schülern, Azubis und Studierenden statt. Am Freitag, den 25. Januar waren über 10.000 Jugendliche in Berlin für einen Ausstieg aus der Kohleverbrennung auf der Straße. Der Chef der CDU Jugend (Junge Union) Philipp Bürkle forderte: „Die Lehrkräfte haben Schulschwänzen entsprechend konsequent zu ahnden“. Aber wer „ahndet“ den Diesel-Betrug von VW und Co., die Abholzung von Wäldern, die Vergiftung unserer Umwelt? Wer „ahndet“ die Abholzung des Hambacher Walds durch RWE und die prompte Androhung der Vernichtung von Arbeitsplätzen, wenn diese Rodung gestoppt wird? In diesem kapitalistischen System wird die Politik im Dienste der Monopole gemacht. Dagegen ist Rebellion gerechtfertigt! Deshalb unterstützt der Jugendverband REBELL die „Fridays for Future“-Proteste! Es geht hier um die Zukunft der Jugend – und die müssen wir selbst in die Hand nehmen. Nicht zuletzt erfordert es Mut und Selbstbewusstsein, sich auch bei angedrohten Disziplinarmaßnahmen nicht einschüchtern zu lassen.

Generationskonflikt oder Klassenkampf?

Wie oft wird über „die Jugend von heute geschimpft“? Aber wir sind keine Nullbock Generation. „Fridays for Future“ macht Mut! Als Jugendlicher ist man nicht zu jung für seine Zukunft zu kämpfen, das zeigen wir jeden Freitag. Genauso falsch ist es aber die heutigen Umweltprobleme pauschal „den Erwachsenen“ in die Schuhe zu schieben. Hier geht es nicht um einen Konflikt zwischen Generationen. Hier geht es um den Widerspruch zwischen vor allem zwei Klassen. Die Hauptverursacher der drohenden Umweltkatastrophe sind die größten Konzerne und Banken der Welt, die Kapitalisten die in Wirtschaft und Politik auf der ganzen Welt diktieren wo es lang geht. Sie beuten die Arbeiter aus, führen für ihren Profit Kriege, nehmen sowohl Umweltzerstörung als auch Hungersnöte und Millionenfache Flucht in Kauf. Jung und Alt müssen gemeinsam dagegen kämpfen! Von den Arbeitern können wir Disziplin Organisation und hartes Kämpfen lernen, das haben sie in vielen Streiks gezeigt. Viele Umweltschützer sind seit Jahrzehnten dabei. Nicht zuletzt brauchen wir ein gesellschaftliches Ziel für das es sich zu kämpfen lohnt.

Statt kapitalistische Profitwirtschaft – Echter Sozialismus!

Wir brauchen Sofortmaßnahmen wie die umgehende Beendigung der Kohleverbrennung, die Stilllegung aller Atomanlagen, kostenlosen Nahverkehr, konsequenten Umbau auf erneuerbare Energien, … Doch das reicht nicht. Der Kapitalismus zerstört mutwillig und gesetzmäßig unsere natürlichen Lebensgrundlagen. Um unsere Erde zu retten, müssen wir den Kapitalismus revolutionär überwinden! Als Jugendverband der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands (MLPD) ist unsere Perspektive dabei der echte Sozialismus. Erst wenn die kapitalistische Ausbeutung und Unterdrückung abgeschafft ist, kann die Menschheit in Einheit mit der Natur leben. Uns ist klar: Das geht nicht von heute auf morgen! Deshalb arbeitet der REBELL organisiert in über 60 Städten in Deutschland. Wir organisieren die Rebellion der Jugend, schließen uns zusammen und verschaffen uns Klarheit, zum Beispiel mit dem Buch „Katastrophenalarm! Was tun gegen die mutwillige Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur?“ Wir bauen in zahlreichen Städten REBELL-AGs auf. Aktuell bereiten wir in diesen AGs gemeinsam das 19. Internationale Pfingstjugendtreffen vor, das am 8./9. Juni in Truckenthal/ Thüringen stattfindet. Es ist ein Festival unter dem Motto „Gegen die Rechtsentwicklung der Regierung! Kein Fußbreit den Faschisten! Für internationale Solidarität!“. Es gibt Sportprogramm, Konzerte und Veranstaltungen. Das Pfingstjugendtreffen wird komplett selbst organisiert und finanziert. Jede und jeder wird gebraucht, kann seine Ideen einbringen und Neues lernen.

Jede Woche zu demonstrieren ist gut. Es reicht aber nicht aus. Wer wirklich etwas verändern will muss sich verbindlich organisieren! Kommt mit zum Pfingstjugendtreffen! Macht mit im revolutionären Jugendverband REBELL!

Wir sind auch Teil des Internationalistischen Bündnis, dass sich gegen die Rechtsentwicklung der Regierung richtet. Im Internationalistischen Bündnis kämpfen Arbeiter*innen, Umweltschützer*innen, Antifaschist*innen, Internationalist*innen, Revolutionär*innen gemeinsam. Informiert Euch unter: www.inter-buendnis.de


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