Published on Dezember 10th, 2018 | by E

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Gedenken bedeutet Rebellion – Auf zum LLL-Wochenende 2019!

Ein Jahrhundert Novemberrevolution können wir dieses und nächstes Jahr feiern. Feiern heißt hier gedenken. Gedenken heißt hier für uns vor allem die Lehren für heute zu ziehen: organisiert kämpfen!

Damals war das Deutsche Reich ein neuimperialistisches Land, dass aggresiv nach vorne drängte. Den deutschen Monopolen blieb nur ein großer Krieg um die Welt neuaufzuteilen. Dieses Profitstreben war der Hauptgrund für den Ersten Weltkrieg mit seinen circa 17 Millionen Toten. 100 Jahre Novemberrevolution schreit also geradezu nach einer neuen, antiimperialistischen Friedensbewegung! Der REBELL fordert schon heute „Bundeswehr raus aus Schulen und Unis!“. Jeder Zehnte deutsche Soldat ist minderjährig. Nach internationalem Recht sind das Kindersoldaten!

Als die Roten Matrosen dann November 1918 in Kiel meuterten, brach die Novemberrevolution aus. Dieser Funke wurde ein Flächenbrand. Nach und nach ergriff die Revolution alle Ecken Deutschlands. Polizei und Reichswehr schießen deswegen auf Arbeiter und Soldaten, die massenhaft für den Sozialismus kämpfen.

Ein ebenfalls für die Revolution tödlicher Feind war die SPD-Führung. Sie strebte eine Nationalversammlung an, um eine „demokratische“ Verfassung zu verabschieden, die den Privatbesitz an Produktionsmitteln sichern sollte. Die ehemals revolutionäre SPD war mit der Unterstützung des I. Weltkrieges zur bürgerlichen Arbeiterpartei verkommen, die bedingungslos die Interessen der deutschen Monopole verteidigte.

Es fehlte eine große, starke revolutionäre kommunistische Partei. Es gab zwar den Spartakusbund, aber der war eben nur ein Bund, also lose organisiert, nicht völlig vereinheitlicht und zahlenmäßig auch zu klein. Erst zum Jahreswechsel 1919 war die Kommunistische Partei Deutschlands gegründet. Was für ein Pfund dagegen, dass wir heute die MLPD haben!

Wieder 100 Jahre vorher: Die ersten Vorsitzenden der KPD wurden Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Sie wurden kurz nach der Gründung, am 15. Januar 1919 ermordet. Noch im gleichen Monat zogen 100.000 bei einem Trauerzug durch Berlin und eine heute 100-jährige Tradition war geboren. Jährlich finden diese Demonstrationen statt. Seit dem Tode Lenins im Jahre 1924 wird auch er mitgeehrt -vor allem weil er für die notwendige Kritik und positive Antwort auf die Fehler und Schwächen der Novemberrevolution steht-, sodass die größte Demonstration für den Sozialismus seitdem LLL-Demonstration heißt.

Folgender Widerspruch war vor 100 Jahren entstanden: Die Situation war 1918/1919 objektiv eine revolutionäre. Die Massen wollten die Revolution. Die Parteigründung hinkte aber hinterher. Das darf sich nicht wiederholen! Unser Jugendverband REBELL muss Jugendmassenverband werden und auch die MLPD braucht viele neue Mitglieder.

In Berlin zum LLL-Wochenende am 12./13. Januar 2019 wird es neben der größten Demonstration für den Sozialismus in Europa, am Sonntag, eine große Veranstaltung der MLPD am Samstag geben. Sie trägt den passenden Titel: „100 Jahre Novemberrevolution – 50 Jahre revolutionärer Parteiaufbau“. Aus verschiedenen Städten und Regionen werden Busse für dieses große Event organisiert. Wir werden auf rebell.info bald weitere Infos veröffentlichen.

Wenn du selbst noch nicht im REBELL oder in der MLPD bist: Warum eigentlich nicht? Von unserer Organisiertheit hängt alles ab! Du hast Fragen? Meld dich bei uns! Wir sehen uns auf dem LLL-Wochenende!

Komm mit zum LLL-Wochenende! Melde Dich hier!

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