Published on Oktober 10th, 2018 | by K

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Am 13. Oktober nach Berlin – Großdemo gegen die Regierung!

Am 13.10.2018 wird in Berlin die alljährliche Herbstdemonstration stattfinden, diesmal gemeinsam mit der Demonstration des Bündnisses „#unteilbar“.

In den letzten Wochen und Monaten entwickeln sich breite Proteste und Massendemonstrationen. Schon länger gibt es großen Unmut über eine zunehmend reaktionäre Politik. Sei es gegenüber den Belegschaften in den Betrieben, auf deren Rücken die Konzerne ihren Konkurrenzkampf austragen wollen, und gegenüber der Jugend, der sie zunehmend nur noch Leiharbeit oder Befristung bieten. Sei es die reaktionäre Flüchtlings- und Asylpolitik. Während täglich Menschen im Mittelmeer ertrinken treibt die Bundesregierung Abschiebungen voran, bekommt rassistische Stimmungsmache breiten Raum in den Medien und wird von Seehofer bis AfD befeuert. Nicht zuletzt ist auch ihre Umweltpolitik ein einziger Offenbarungseid der heute Herrschenden. Man denke nur an den kriminellen Abgasbetrug der Autokonzerne. Zunehmend wird aus dem Unmut aktiver Widerstand, viele Jugendliche werden das erste mal politisch aktiv, stellen den Kapitalismus in Frage und sind offen für eine gesellschaftliche Perspektive im echten Sozialismus! Zur Erhaltung des Hambacher Waldes, gegen die Polizeigesetze, gegen die AfD und Faschisten – gegen immer mehr Seiten der Rechtsentwicklung der Regierung entwickelt sich die Massenbewegung. Jetzt gilt es unsere Kräfte zu bündeln – die ganze Rechtsentwicklung der Regierung kann und muss im aktiven Widerstand gestoppt werden.

Der Jugendverband REBELL ruft dazu auf, mit Mann und Maus und Kind und Kegel aus ganz Deutschland am 13.10. nach Berlin zu fahren. Die bundesweite Montagsdemo und das Internationalistische Bündnis organisieren einen kämpferischen und kulturvollen Block mit Demo LKW. Dementsprechend intensiviert der REBELL in den letzten Tagen die Vorbereitungen für die Demonstration in den AGen gegen die Rechtsentwicklung der Regierung. Bundesweit werden Transparente und Schilder gemalt, Jugendliche und ganze Gruppen zur Demonstration nach Berlin mobilisiert und überzeugende Argumente entwickelt. Gegen die Rechtsentwicklung der Regierung, für die Zukunft der Jugend und den breiten Zusammenschluss aller fortschrittlichen und revolutionären Kräfte! Wir sind stolz Teil des Internationalistischen Bündnis zu sein, das seit 2015 Kräfte im Kampf gegen die Rechtsentwicklung zusammenschließt. Wir sind Teil der Jugendplattform und laden jeden dazu ein sie mit uns weiter aufzubauen. Mobilisiert eure Freundinnen und Freunde, kommt mit euren Fahnen, bringt Trommeln und Instrumente mit. Wir werden einen Jugendblock als Teil des Internationalistischen Bündnis auf die Beine stellen. Treffpunkt Alexanderplatz Berlin am LKW des InterBündnis den ihr am typischen Logos, Fahnen und Transparenten erkennt. Spätestens 11:30 Uhr.

Die Mutter aller Probleme…

Seehofer erkor die Migration zur „Mutter aller Probleme“. Ihm und seines gleichen geht es darum durch rassistische Hetze die Flüchtlinge als Sündenböcke für alles Übel verantwortlich zu machen. Wir lassen uns nicht spalten – wir stehen für internationale Solidarität! In Wirklichkeit ist der Kapitalismus die Mutter aller Probleme. Kapitalismus bedeutet Profitwirtschaft. Die gesamte Gesellschaft wird dem Profit einer winzigen Schicht der größten Konzerne der Welt untergeordnet. Die großen Demonstrationen haben auch die bürgerlichen Politiker aufgeschreckt. Die Grünen versuchen sich z.B. im Hambacher Wald wieder zu profilieren und feiern das Gerichtsurteil die die Rodung vorerst untersagt hat als Beweis, dass „unsere Demokratie funktioniert.“ Der Aufruf von „#unteilbar“ verbreitet die Illusion einer „offenen und solidarischen Gesellschaft“ im Kapitalismus.

In nahezu allen breiten Bündnissen organisieren die bürgerlichen Parteien oder Attac Spaltungsversuche. Oft schicken sie Vertreter ihrer Jugendverbände vor, stellen Anträge zum Ausschluss von MLPD, REBELL und Internationalistischem Bündnis. Vorne mit dabei auch Antideutsche oder manche die sich Anarchisten nennen. Das soll dem Kampf der Massen die klare Zielrichtung der Kritik an der Regierung nehmen in dem als erstes die Marxisten-Leninisten und Revolutionäre ausgeschlossen werden. Aber wo kommen wir denn hin wenn die Parteien die selbst in den verschiedenen Landesregierungen oder gar in der Bundesregierung sitzen bestimmen wer ihre Politik bekämpft? Zurecht stößt dieses Vorgehen auf breite Empörung. Wir brauchen keine hundertste Neuauflage der alten Illusionen. Wir brauchen die breite der Bewegung. Nonnen die in Bayern gegen die CSU protestieren und Marxisten-Leninisten die dem Übel an die Wurzel gehen: von Religion bis Revolution! Das ist die Stärke dieser Bewegung! Wir Jugendlichen wollen eine Zukunft haben statt in der kapitalistischen Barbarei unterzugehen! Deshalb stehen wir als REBELLdafür die Diktatur des alleinherrschenden internationalen Finanzkapitals revolutionär zu überwinden und den echten Sozialismus aufzubauen, wo die Arbeiterklasse die Macht hat und die Einheit von Mensch und Natur gesellschaftliche Leitlinie ist. Dafür kämpfen wir gemeinsam mit der MLPD. Organisiert euch im REBELL. Den REBELL gibt es in 60 Städten, überall bauen wir aktuell AGs gegen die Rechtsentwicklung der Regierung auf.

Weitere Informationen zur Anreise aus eurer Stadt findet ihr auf der Homepage der Bundesweiten Montagsdemo-Bewegung

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