Published on Juni 21st, 2018 | by K

Protest gegen Abschiebung aus der LEA

In einer Pressemitteilung schreibt die Landesleitung Baden-Württemberg der MLPD:

Heute ist Weltflüchtlingstag. Weltweit sind die Flüchtlingszahlen mit 68,5 Millionen so hoch wie nie. Es passt also wie die Faust aufs Auge, dass heute morgen Alassa Mfouapon nach dem Dublin-Abkommen nach Italien abgeschoben wurde. Die MLPD und ihr Jugendverband REBELL protestieren dagegen entschieden!

 

Alassa ist Bewohner der Landeserstaufnahmestelle (LEA) in Ellwangen. Diese wurde bundesweit bekannt durch die Solidarität der Geflüchteten dort, die am 30. April zunächst die Abschiebung eines Flüchtlings aus dem Togo verhinderte. Es folgte ein brutaler Überfall der Polizei am 3. Mai in der LEA. Begleitet war das ganze von einer meinungsmanipulativen Berichterstattung über angeblich kriminelle, gewaltbereite Flüchtlinge …

Alassa war einer der Hauptorganisatoren der Pressekonferenz

Am 9. Mai luden die Bewohner der LEA zu einer Pressekonferenz unter der Losung „Viel wurde über uns geredet – jetzt reden wir!“ sowie zu einer Demonstration gegen Polizeigewalt, Dublin Abkommen und Abschiebung … Alassa war einer der Hauptorganisatoren dieser Pressekonferenz und Demonstration. Wir haben ihn die letzten Wochen gut kennengelernt und sind eng mit ihm verbunden. Das legt die Vermutung nahe, dass diese Abschiebung politisch motiviert ist …

 

Abgeschoben wird Alassa nach dem Dublin-Abkommen nach Italien, wo inzwischen eine ultrareaktionäre Regierung waltet. Die Abweisung des Rettungsschiffs für Flüchtlinge „Aquarius“ stieß weltweit auf Empörung.

MLPD und REBELL erklären sich uneingeschränkt solidarisch mit Alassa und stehen für das Recht auf Flucht gegen Unterdrückung und Krieg ein!

Hier die komplette Pressemitteilung als PDF

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