Published on Juni 29th, 2018 | by K

Ellwangen: Gegen die Rechtsentwicklung der Regierung und die Repressalien gegen Geflüchtete

Solidaritätserklärung der Teilnehmer des Spendenessens für das Sommercamp von REBELL und Rotfüchsen (Heilbronn, 23.6.18)

Bereits zum Rebellischen Musikfestival zeigte sich deutlich, dass der Staatsapparat mittels Polizei versucht, MLPD und REBELL zu kriminalisieren. Das gelang ihm aber nicht. Dank großem öffentlichem Druck ging diese Maßnahme nach hinten los. Bereits im Vorfeld des Rebellischen Musikfestivals gab es in der Landeserstaufnahmestelle in Ellwangen den Versuch, einen kongolesischen Flüchtling abzuschieben. Das ganze Heim war auf den Beinen und wehrte sich. Sie organisierten eine Demonstration und Kundgebung, auch am Rebellischen Musikfestival nahmen sie teil. … In der Nacht auf den 21.Juni wurde ein führender Aktivist in einer Nacht- und Nebelaktion aus der Landeserstaufnahmestelle mit Handschellen wie ein Schwerverbrecher abgeführt und am Arm verletzt, obwohl er sich nicht wehrte. Erst in Frankfurt wurden ihm die Fesseln wieder abgenommen. Von dort wurde er nach Italien abgeschoben. Er selbst stammt aus Kamerun und hat sich mutig und selbstlos gegen die Abschiebung des Kongolesen eingesetzt. Hier zeigt sich die reaktionäre Flüchtlingspolitik à la Horst Seehofer.

Von unserem Spendenessen wollen wir unsere Solidarität aussprechen, nicht nur an die Landeserstaufnahmestelle in Ellwangen, sondern auch an den abgeschobenen Flüchtling aus Kamerun. Ihr seid nicht allein! Wir kämpfen gemeinsam für eine Zukunft in Frieden und Freiheit!

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