Published on April 6th, 2018 | by K

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Ruhrkämpfer 1920: Große Vorbilder im Kampf gegen den Faschismus bis heute

Gedenken an die Ermordeten der Roten Ruhrarmee in Gelsenkirchen

Dazu lädt das schon bewährte, aber immer für andere offene Bündnis ein, zu dem AUF Gelsenkirchen, die Bergarbeiterbewegung Kumpel für AUF, die MLPD, der Jugendverband Rebell, der Frauenverband Courage und der Freidenkerverband Gelsenkirchen gehören.

Wie seit vielen Jahren feste Tradition, wird am am Ehrenmal der gefallenen und ermordeten Kämpfer der Roten Ruhrarmee gedacht und ein Kranz niedergelegt.

Treffpunkt ist am 7.4.2018 um 13 Uhr auf dem Horster Südfriedhof, Schleusengraben 11. Dazu sind alle herzlich eingeladen.

„Die revolutionären Tradition der Bergarbeiterbewegung im Ruhrgebiet muss gerade im Jahr der geplanten Schließung der letzten Zeche lebendig bleiben bis  heute und morgen; ihr Kampf, ihr Zusammenschluß übe Partei- und weltanschauliche Grenzen hinweg  ist eine wichtige Lehre, wie man mit drohendem Faschismus fertig werden kann“, so MartinaReichmann, Sprecherin der Aktionseinheit mit Blick au f die  ebenfalls amSamstag anstehende Aktivität gegen „Die Rechte“ in Gelsenkirchen.

Zum 98. Mal jährt sich der erfolgreiche Kampf gegen den Kapp -Putsch1920 ,   der Märzaufstand von Zehntausenden bewaffneten Bergarbeitern, diedas ganze Ruhrgebiet besetzten. Der gemeinsame Widerstand im Generalstreik gegen den Kapp-Putsch und die folgenden Kämpfe führten den
historisch  erfolgreichsten Kampf in Deutschland gegen die versuchte Machtübernahme der faschistischen Generäle und Seilschaften. Zentrales
Erfolgsrezept:  die  antifaschistischen Einheitsfront von Sozialdemokraten und Kommunisten. Die Streikwellen der Bergarbeiter hatten zuvor auch auf die Novemberrevolution 1918 positive Auswirkung.

„Deshalb freuen wir uns über den Zusammenschluss unserer Initiative, die nun die Ehrung der revolutionären Bergleute schon hat Tradition werden lassen. Erstmals begrüßen werden wir diesmal auch Vertreter der ICOR, der Internationalen Koordinierung revolutionärer Parteien und Organisationen, die aus vier Kontinenten kommen – vielfach aus Ländern mit bedeutender Bergarbeiterbewegung. Eine würdige Ehrung der Gelsenkirchener Kämpfer,  wenn die Erinnerung an sie in die ganze Welt hinaus getragen wird!“

Die Vorbilder von damals sind Ansporn auch heute, entschieden allen faschistischen Umtrieben entgegen zu treten. Deshalb werden Kräfte unserer Aktionseinheit den Protest gegen den Aufmarsch der Partei „Die Rechte“ am Bahnhofsvorplatz stärken.


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