Published on März 19th, 2018 | by K

Solierklärung gegen die Hetze von „Solid“ gegen den REBELL Hannover

Der REBELL Braunschweig erklärt sich solidarisch mit dem REBELL Hannover gegen den antikommunistischen Hetzartikel von linksjugend [’solid] Hannover.

In ihrem Artikel vom 18.2.18 „Menschenfeinde sprechen nicht für uns!“ stellt [’solid] die verleumderische Behauptung auf, MLPD und REBELL würden menschenverachtende, antisemitische Positionen vertreten. Festgemacht wird das an unserer ungebrochenen Solidarität mit dem palästinensischen Befreiungskampf. Die unwahre Behauptung von Volker Beck (Grüne), die PFLP (Volksfront zur Befreiung Palästinas) hätte auf der Internationalistischen Liste/MLPD kandidiert, wird wiederholt. Damit unterstützt [’solid], wie übrigens auch Frauke Petry (ex-AfD), Becks antikommunistische Schmutzkampagne gegen uns, wir würden mit „Terroristen“ zusammenarbeiten. Dagegen hat die MLPD bereits erfolgreich auf Unterlassung geklagt. Die Quelle von [’solid] ist auch noch die antikommunistische Seite www.ruhrbarone.de.

In Kern offenbaren die Schreiber des Artikels ihre antideutsche Grundhaltung. Diese besagt nichts anderes, als das Ausbeutung und Unterdrückung völlig OK ist, solange der Kapitalist Jude ist. Die Besatzung und Abriegelung Palästinas durch israelisches Militär wird von diesen Menschen unterstützt. Die Klassengegensätze zwischen Arbeiter- und Kapitalistenklasse werden verwischt und der gesamten deutschen Bevölkerung vorgeworfen, im Herzen Antisemiten zu sein. Aber was hat Ausbeutung bitte mit der Religion zu tun? Sie war in der ganzen menschlichen Geschichte immer wieder ein Mittel, mit der die Herrschenden versuchen, die Massen für ihre Machtpolitik zu gewinnen. Und übrigens hinken die Antideutschen ziemlich der Realität hinterher. In den letzten Monaten gab es in Tel Aviv Massenproteste von Israelis gegen Netanjahu und seine Regierung. Anfang diesen Jahres verweigerten 63 Israelis den Militärdienst, da das Militär eine rassistische Regierungspolitik ausführt, die die grundlegenden Menschenrechte verletzt.

Des weiteren wird von [’soild] behauptet, wir instrumentalisierten Flüchtlinge mit Spendensammlungen für unsere Zwecke. Nein! Wir organisieren Flüchtlingen und führen die Auseinandersetzung, dass die imperialistische Politik von Ländern wie Deutschland die Ursache für ihre Flucht ist. Wer Fluchtursachen bekämpfen will, muss den Imperialismus in dem Land bekämpfen, in dem er lebt!

Der Versuch von [’solid], Jugend gegen Rassismus zu spalten, widerspricht dem Gedanken der antifaschistischen Einheitsfront. Was für eine Einheitsfront soll das sein, aus der Kommunisten ausgeschlossen wären? Waren sie doch die ersten, die unter der faschistischen Hitlerdiktatur im KZ landeten und jahrelang den illegalen Widerstand organisierten.

Wir fordern, dass sich [’solid] Hannover öffentlich von den verleumderischen Behauptungen gegen uns distanziert, sich entschuldigt und den Artikel von ihrer Homepage nimmt!

Solidarische Grüße,

REBELL Braunschweig

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