Published on März 1st, 2018 | by K

0

Härtere Zeiten – solidarisch kämpfen!

Liebe Leserinnen und Leser,

wir leben in turbulenten Zeiten. Die zwischenimperialistischen Widersprüche verschärfen sich, was man gerade an der türkischen Aggression gegen Rojava/Nordsyrien sehen kann. Auch der deutsche Imperialismus will sich im Kampf um Einflusssphären in Stellung bringen. Dazu brauchen die Herrschenden eine stabile Regierung, wogegen die Monopolparteien von CDU bis Grüne auch nichts einzuwenden haben. Aber bis heute konnten die Herrschenden den Massen keine Regierung präsentieren. Seit der Bundestagswahl befindet sich die Bundesregierung in einer offenen politischen Krise. Die bürgerlichen Parteien befinden sich im Spagat den verschärften Rechtsruck weiter durchzusetzen, ohne ihre Massenbasis zu verlieren.

Dies gelingt ihnen immer weniger. Die Fratze der bürgerlichen Politik und ihrer Vertreter kommt zum Vorschein: Unwürdige gegenseitige Vorwürfe, Kämpfe um Machtpositionen und Personalquerelen bestimmen das Bild beispielsweise in der SPD. Die reißerische Medienberichterstattung darüber soll zwar vor allem von den tiefer liegenden Problemen ablenken, allerdings wirft diese auch ein Licht auf die bürgerlichen Politiker. Sie sind Lakaien eines verkommenen und überholten kapitalistischen Systems.

Gegen diese Politik(er) der Herrschenden stehen wir von REBELL und MLPD. Wir stellen unser Leben und unsere Fähigkeiten selbstlos in den Dienst für die schönste Sache der Welt: Den Kampf für die Befreiung der Menschheit von Ausbeutung und Unterdrückung.

Dies drückt sich auch im Umgang untereinander aus. Der Mensch als Ganzes – mit seinem Denken, Fühlen und Handeln steht im Mittelpunkt. Jeder wird ernst genommen, und jeder wird auch prinzipiell kritisiert und bei Fehlern nicht abgeschrieben. Freundschaft steht bei uns an erster Stelle und keiner wird allein gelassen mit seinen Problemen. Das kommt natürlich nicht von allein, sondern es muss immer wieder bewusst darum gekämpft werden.

Ein solidarisches Zusammenleben wird aber von den Herrschenden nicht gern gesehen, so wird durch die bürgerliche Moral und ihren Ausprägungen, wie der kleinbürgerlich-sexistischen oder der kleinbürgerlich-nationalistischen Denkweise bewusst ätzende Spaltung betrieben, damit die kapitalistische Herrschaft nicht grundsätzlich in Frage gestellt wird.

Bertolt Brecht fasste das in seinem Solidaritätslied treffen zusammen: „Unsre Herrn wer sie auch seien, sehen unsre Zwietracht gern, denn solang sie uns entzweien bleiben sie doch unsre Herrn.“

Dieses Magazin soll sich dem Umgang der Menschen im Kleinen aber auch in größeren Zusammenhängen auseinandersetzen. Was für eine Bedeutung hat die Solidarität der Menschen untereinander und im Weltmaßstab? Welche Erfahrungen haben Rebellen gemacht? Aber auch: Wie werden wir fertig mit der Spaltung die betrieben wird?

Viel Spaß bei der Lektüre und wir freuen uns über Zuschriften, Korrespondenzen und Leserbriefe!

(Editorial aus dem aktuellen REBELL Magazin 2/2018: Härtere Zeiten – solidarisch kämpfen, Hier Abo abschließen oder hier Heft bestellen)


About the Author



Comments are closed.

Back to Top ↑