Published on November 5th, 2017 | by K

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Sibirien: Wie die Arbeiter und die Jugend der Oktoberrevolution und Lenin gedenken!

Bericht der Jugendbrigade des REBELL zu den Aktivitäten zur Oktoberrevolution in Russland

In Sibirien fanden in den letzten Tagen bereits grosse Aktivitaeten zu Ehren der Oktoberrevolution statt. In vielen Klein- und Vorstaedten wurden Veranstaltungen organisiert, die sich grosser Beliebtheit erfreuten. Allem Antikommunismus zum Trotz ist die Erinnerung an Lenin ungebrochen!
In einem Vorort von Krasnojarsk leben 12.000 Menschen, von denen sich 2000 an den Aktivitaeten beteiligten. In einem Fischerdorf nahmen die 1000 Einwohner geschlossen teil. Organisiert wurden die Aktivitaeten von Braunkohle-Bergarbeitern, Arbeitern im oeffentlichen Dienst, verschiedenen Gruppen und Organisationen.

In einem Vorort von Krasnojarsk restaurierten Arbeiter ein Denkmal zu Ehren der Partisanen, die den weissen Terror bekaempften und dabei ihr Leben verloren. Das richtet sich auch gegen eine Kampagne, den weissen Terror herunter zu spielen. Auch ein Museum wurde restauriert. In mehreren Orten wurden Lenin-Denkmaeler restauriert.

140km oestlich von Krasnojarsk wurde ein grosser und schoener Marsch organisiert. Anschliessend gab es ein Fest auf der Strasse von 12-23 Uhr, aehnlich dem Pfingstjugendtreffen in Deutschland. ,,Der Unterschied war nur: Es war -15 Grad! Aber wir haben vorher Brei und Tee in Vereinsraeumen gekocht, so dass sich alle waermen konnten. Abends wurde ein Feuerwerk veranstaltet“, so berichtet ein Teilnehmer. Es wurde Technik aus der damaligen Zeit ausgestellt. Die Feier wurde mit hohem Bewusstsein durchgefuehrt, so gab es keinen einzigen Betrunkenen.
In einem Ort mit 7000 – 8000 Einwohnern wurde auf Eigeninitiative ein Lenin-Park eroeffnet, der einzige weltweit! Darauf waren die Einwohner besonders stolz. Die Gewerkschaft lud jeden Tag die Jugend eines anderen Dorfes aus dem Kreisgebiet ein, um an den mehrtaegigen Feierlichkeiten teilzuhaben.
Desweiteren fand ein Konzert statt, das der sowjetischen Zeit gewidmet war. Die Jugend des Komsomol und Pioniere (Kinder von 8-14 Jahren) waren wesentlicher Traeger des Konzerts. Im Veranstaltungsraum waren alle Plaetze belegt.
Die Veranstaltungen hatten allesamt ein hohes kulturelles Niveau. Es gab auch Kundgebungen, auf denen Resolutionen verabschiedet wurden. Eine Resolution war zum Beispiel zur Solidaritaet mit dem mutigen Kampf des katalanischen Volks!
«Das war der schoenste 7. November meines ganzen Lebens! So etwas habe ich noch nicht erlebt.», berichtet bewegt einer der Organisatoren.

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