Published on September 1st, 2017 | by K

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Auf die Straße zum Antikriegstag am 1. September!

Gegen jede Imperialistische Aggression:

Die Situation auf der Welt verschärft sich: Der Krieg in Syrien oder der Ukraine bringt weiterhin unermessliches Leid über die Bevölkerung. Ganz Teile Afrikas sind inzwischen von Kriegen und Umweltverschmutzung zerrüttet, weltweit befinden sich mehr als 65 Millionen Menschen auf der Flucht. Während US-Präsident Trump beim Golfen ist, verkündet er das es für ihn grundsätzlich überhaupt kein Problem sei Atomwaffen einzusetzen. Nordkoreas Kim Yong Un droht seinerseits mit einem Atomschlag. Was in den Medien oft als Schlagabstausch von zwei Verrückten dargestellt wird ist in Wirklichkeit Ausdruck der verschärften Konkurrenzkampfes.

Es geht um die Vorherrschaft im südchinesischen Meer und den Kampf zwischen der aktuell letzten und einzigen Supermacht USA und dem aufstrebenden China um den künftigen 1. Platz auf der Welt. Durch ihre imperialistische Konkurrenz war die Gefahr eines III. Weltkrieges seit 1945 noch nie so akut wie heute.

Gegenüber Trump und Co stellen sich Merkel und die ganze EU als Hort der Vernunft, Demokratie und Frieden dar. Eine europäische Armee ist im Gespräch, skrupellos wird aufgerüstet. RheinMetall baut eine Panzerfabrik in der Türkei auf. Wir lassen uns nicht zum Spielball machen in dem wir uns im Konkurrenzkampf der Imperialisten auf eine Seite schlagen. Die EU ist kein Friedensprojekt sondern ein imperialistisches Bündnis in dem Deutschland die führende Kraft ist. Rückzug aller Deutschen Truppen aus dem Ausland, sofort! Keine Waffenlieferungen an reaktionäre Regimes!

Seit 2011 findet ein imperialistischer Krieg um Syrien statt, an dem alle Großmächte beteiligt sind. Über 11 Millionen Menschen mussten fliehen, über 400 000 starben. Dafür haben alle imperialistischen und reaktionären Mächte, die dort mitmischen, die Verantwortung: die USA, Deutschland, Russland, die Türkei, Iran und Saudi Arabien uvm.. Die USA und die NATO sind die Hauptkriegstreiber, gleichzeitig gibt es neue imperialistische Länder, die sich ihren Beuteanteil bei der Neuordnung der Region sichern wollen. Islamistisch-faschistische Kräfte werden dabei unterstützt.

Faschistische Unterdrückung nach innen und Aggression nach außen sind die Merkmale der Politik des Erdogan-Regimes. Auf den strategischen Erfolg in Rakka im Kampf gegen den IS (Da’esh), der kurdischen Volksverteidigungskräfte YPG/YPJ und der in den syrisch-demokratischen Kräften zusammengeschlossenen Völker und Religionen der Region, antwortet das Erdogan-Regime mit Angriffen auf Rojava. Aktuell gibt es Berichte über einen Truppenaufmarsch an der Grenze zu Syrien – gegenüber dem Kanton Afrin – Teil von Rojava. Der Kampf für Freiheit und Demokratie in Nord-Syrien findet weltweite Unterstützung und ist gerecht. Auch mit dem Krieg um die Ukraine und der Ostverlagerung der NATO wächst die Weltkriegsgefahr.

Die Bundesregierung spielt sich gerne als Friedensstifter auf. Dabei steht die Bundeswehr schon in 21 Ländern. 2015 wurden in Deutschland allein 40 revolutionäre Kurden und Türken verhaftet. So leistet auch die Bundesregierung Hilfsdienste für Erdogan.

Der Antikriegstag erinnert an den Beginn des 2. Weltkriegs vor 78 Jahren. Wir lernten aus dem Hitler Faschismus, dass es eine breite Friedensbewegung braucht, um einen Krieg abzuwenden. Frieden ist möglich! Aber nur wenn wir den Kapitalismus abschaffen und den echten Sozialismus aufbauen.

Deshalb rufen wir euch auf, nehmt teil an den örtlichen Protestaktionen am 1.9.2017:

  • um 18 Uhr am Karlsplatz in Stuttgart mit anschließendem Konzert von Freefigthermuzik und Kommando Umsturz

  • um 17:30 Uhr in Wiesbaden am Mauritiusplatz in der Innenstadt

  • um 17:30 Uhr am Rudolfplatz in Köln

  • um 17 Uhr vor Kaufhof in Hagen

  • und in vielen weiteren Städten.

• Aktiver Widerstand gegen Militarisierung und imperialistischen Krieg – für den Weltfrieden!

• Verbot und Vernichtung aller ABC-Waffen!

• Deutsche Truppen – raus aus dem Ausland!

• Keine Waffenlieferungen an die Kriegstreiber!

Jugend gegen Faschismus und Krieg!

Jugendverband REBELL

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