Published on Juni 28th, 2017 | by K

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Rebellion gegen G20 ist gerechtfertigt!

Am 7./8. Juli 2017 findet der nächste G20-Gipfel in Hamburg statt. Symphatieträger wie Trump, Putin und Erdogan treffen sich mit den anderen Staatschefs der wichtigsten 20 imperialistischen Staaten. Durch keine Wahl legitimiert spielt sich diese illustre Runde zu den Weltlenkern auf. Auf dem traditionellen Gruppenfoto werden sie Einigkeit vorgaukeln. Doch die Widersprüche und der Konkurrenzkampf zwischen ihnen nimmt immer mehr zu. Die G20 (Gruppe der 20) ist ein Resultat aus den tiefgreifenden Veränderungen. Die G7, bestehend aus Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Kanada, USA und Großbritannien verliert mehr und mehr an Bedeutung und kann lange nicht mehr machen was sie will. Neuimperialistische Länder haben sich herausgebildet, diese können und wollen jetzt auf der Welt mitmischen.

Die G20 wurden in der Weltwirtschaftsund Finanzkrise gegründet und ist nun das Instrument der Herrschenden um den krisenhaften Kapitalismus aufrechtzuerhalten. Vor allem in ihrer sogenannten „Terrorismusbekämpfung“ sind sie sich einig. Also das heißt jeden fortschrittlichen, antiimperialistischen Kampf auf der Welt als Terror zu bezeichnen und dagegen mit aller Gewalt vorzugehen. Proteste gegen den G20-Gipfel Die letzten Gipfel zogen sich in menschenleere Gegenden in die Alpen oder auf Flugzeugträger zurück. Mitten in Hamburg besteht diesmal die Chance und Pflicht den ungebeten Gästen einen kämpferischen Empfang zu bieten. Es werden zehntausende Menschen erwartet, die größte
Demonstration in Deutschland 2017, mindestens.

Am Samstag den 8. Juli findet die Großdemonstration statt, am Freitag den 7. Juli Schülerproteste, Demonstrationen und Blockaden in ganz Hamburg. Die ganze Woche gibt es Protestcamps mit Veranstaltungen und Austausch. Nun hat die Stadt Hamburg ein weiträumiges Demonstrationsverbot
für die Umgebung des Tagungsgeländes am 7. und 8. Juli verhängt. So sollen die Proteste aus dem Zentrum der Stadt verdrängt werden. Das sind weitereichende Einschränkungen der demokratischer Rechte gegen die wir protestieren. Gegen dieses Einschränken des Demonstrationsrechts gehen die Veranstalter der Demonstration nun gerichtlich vor.
Auf zum Widerstand!
Das Internationalistische Bündnis wird bei der Großdemonstration einen gemeinsamen
Demonstrationsblock durchführen. Die MLPD führt eine Veranstaltung durch:
„Das imperialistische Weltsystem nimmt Kurs auf Krieg und Reaktion“.
Wir organisieren die gemeinsame Anreise aus ganz Deutschland. Wer mitfahren will: geschaeftsstelle@rebell.info

Poster als PDF

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