Published on Januar 8th, 2017 | by K

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Solidarität mit Young Struggle

Am 9. Dezember 2016 stürmten schwerbewaffnete SEK-Einheiten in die Wohnung von zwei Young Struggle-Aktivisten in Duisburg. Ein Genosse wurde vorläufig festgenommen, elektronische Geräte, USB-Sticks und Notizbücher wurden beschlagnahmt.

Der deutsche Staatsapparat versucht durch ein solches Vorgehen, fortschrittliche und revolutionäre Menschen und Organisationen zu kriminalisieren. Die Genossen von Young  Struggle schreiben in ihrer Erklärung: „Doch wir lassen uns nicht einschüchtern, der sozialistische Kampf gegen Krieg, Armut und Ungerechtigkeit ist legitim!“

Der Jugendverband REBELL ist solidarisch mit den Genossen und verfasste folgende Solidaritätserklärung:

Liebe Genossinnen und Genossen von Young Struggle,

der REBELL erklärt sich solidarisch mit euch gegen die Kriminalisierung eures Verbandes! Eure Genossinnen und Genossen haben hoffentlich keine ernsten Schäden durch die Polizeigewalt erlitten.

Allein der lächerliche Tatvorwurf, „Spuren von Holzkohle“, zeigt, dass dem Staatsschutz nichts zu doof ist, um linke und revolutionäre Kräfte zu kriminalisieren. Bei uns reicht also schon der Sack Kohle von der letzten Grillsaison. Gleichzeitig arbeitet unsere Bundesregierung legal mit dem faschistischen türkischen Staat zusammen. Rassistische Volksverhetzer der AfD können offen ihre Hetzparolen verbreiten, ohne juristische Konsequenzen fürchten zu müssen. Die ganz großen Übermonopole, siehe VW, bekommen sogar das Recht, ihre Umweltverbrechen selber „aufzuklären“.

Gegen den Rechtsruck der Bundesregierung beteiligt sich der REBELL aktiv am Internationalistischen Bündnis. Auf der kommenden LLL-Demo wollen wir einen starken linken Jugendblock bilden. Gemeinsam nehmen wir uns das Recht, für eine Welt jenseits von Ausbeutung und Unterdrückung zu kämpfen!

Einen Finger kann man brechen, aber fünf Finger sind eine Faust!

Solidarische Grüße

Jugendverband REBELL

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