Published on November 20th, 2016 | by K

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Revolution ist kein Verbrechen!

Liebe Leserinnen und Leser,

„Revolution ist kein Verbrechen!“ Dieser Titel mag so Manchen verwundern. Hat doch das Wort „Revolution“ in letzter Zeit viel von seinem Schrecken verloren. Jedes neue Produkt, das auf den Markt kommt, ist heute „revolutionär“. Revolutionen sind, anders in den den Zeiten des „Wirtschaftswunders“, heute mit Sicherheit bei weitem beliebter als Reformen.

Doch Revolutionäre werden von den Regierungen der Welt immer schärfer bekämpft, meist möglichst ohne viel Öffentlichkeit. Denn Revolution im eigentlich Sinne bedeutet den Sturz eines alten Systems und die Errichtung eines neuen; einen gesamtgesellschaftlichen Sprung nach vorn. In der heutigen Zeit ist das der echte Sozialismus.

Doch warum werden die Herrschenden zunehmend aggressiv und lassen hinter ihrer bürgerlich-demokratischen Maske ihre unterdrückerische Fratze zum Vorschein kommen?

Weil sie immer weniger in der alten Weise regieren können, und weil die Massen immer weniger in der alten Weise leben wollen. Weltweit wächst der Widerstand und die revolutionären Kräfte sammeln sich.

Die allgemeine Krise des imperialistischen Weltsystems spitzt sich weiter zu. Alle imperialistischen Mächte der Welt verschärfen ihre Reaktion nach innen und ihre Aggression nach außen. Auch in Deutschland wird die Krise der bürgerlichen Flüchtlingspolitik zum Anlass genommen, die Faschisierung des Staatsapparats voranzutreiben. Neben der Entrechtung der Flüchtlinge werden die Geheimdienste ausgebaut und die „Anti-Terror-Gesetze“ verschärft. Unter fadenscheinigen Gründen angeblicher „Unterstützung terroristischer Organisationen“ stehen in Deutschland 30 türkische und kurdische Revolutionäre vor Gericht.

Mit der Kriegstreiberei der alten und neuen imperialistischen Kräfte in Syrien und der Ukraine wächst die allgemeine Kriegsgefahr. Die Errichtung einer faschistischen Diktatur in der Türkei, die sich anfangs vor allem gegen politische Gegner, Revolutionäre und Demokraten im eigenen Land richtete, beginnt jetzt auch die Aggression nach außen. Ihr erklärter Feind ist dabei die demokratische Revolution in Rojava/Nordsyrien, die im heldenhaften Kampf gegen den „IS“ demokratische Rechte und Freiheiten erkämpft hat.

Am 2. Oktober hat in Berlin der zukunftsweisende Wahlkongress der „Internationalistischen Liste / MLPD“ stattgefunden. Dieses Bündnis, das auch zu den Bundestagswahlen antritt, ist ein wichtiger Schritt für den Aufbau der fortschrittlichen und revolutionären Einheitsfront. Hier formiert sich ein Gegenpol zur rechten Regierung! Hier schließen sich revolutionär gesinnte Menschen zusammen, um den kapitalistischen Verbrechen ein Ende zu setzen. Darüber werden wir in diesem Magazin berichten.

Als revolutionärer Jugendverband bauen wir mit an einer fortschrittlichen Einheitsfront.

(Vorwort aus dem aktuellen REBELL Magazin 6/2016: Revolution ist kein Verbrechen!, Hier Abo abschließen oder hier Heft bestellen)

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