Published on Oktober 23rd, 2016 | by K

Zwei feige Attacken auf das Jugendzentrum Che in Gelsenkirchen

Das Jugendzentrum CHE in Gelsenkirchen veröffentlicht dazu folgende Pressemitteilung:

„Am Samstag, den 8. Oktober, und Sonntag, den 9. Oktober, wurden Eingangsschilder des Jugendzentrums Ches, des Jugendverbands Rebell, der Kinderorganisation ROT­FÜCHSE und von AUF Gelsenkirchen mit Parolen beschmiert. Es wurde umgehend Anzeige bei der Polizei erstattet.

Dreist wird behauptet, dass wir das Ansehen Ches missbrauchen würden. Che Besu­cher werden als „Kindertöter“ beschimpft. Das ist an Unverfrorenheit kaum zu über­ bieten, finden doch dort seit Jahren die viel geschätzten und in Horst wichtigen Rot­fuchstreffen im Che statt, bei denen die Kinder zum selbstständigen Denken und zum Kampf für eine gerechte Zukunft erzogen werden, Freunde finden, sich entwickeln können. Als „Kindertöter“ erweisen sich derzeit Faschisten vom NSU, nicht aber Lin­ke Anhänger von Che Guevara und Mitglieder des Jugendverbands REBELL. Wo bleibt der Heldenmut der Schmierer beim Kampf gegen die Faschisten?!

Das Che ist stolz auf seine Kinder­ und Jugendarbeit. Plump wird versucht Rechts mit Links gleich zu setzen, als seien die Schmierfinken selbst tolle Demokraten. Of­fenbar handelt es sich dabei nicht um Faschisten, die in der Vergangenheit das Che angriffen, sondern um sogenannte „Antideutsche“. Mal eben werden „Hitler, Stalin, Erdogan, Pinochet, Mao“, wir und auch indirekt Gregor Gysi als „faschistoide maois­tische Volksverhetzer“ gleich gesetzt. Ein solcher Geschichtsrevisionismus ist entweder Ausdruck unreifer Unwissenheit, auf was die zahlreichen Rechtschreibfehler und die wirre Ausdrucksweise durchaus hinweisen. Oder aber es kann nur dazu dienen, Hitlers barbarisches Treiben zu verharmlosen. Wahrscheinlich trifft beides zu. Bei der Aufnahme der Anzeige von der Polizei forderten wir die umgehende und all­seitige Untersuchung dieses Falls und dass die Beleidigungen als solche festgehalten und bestraft werden. Unverständlich war für uns, dass die Polizei die Tat nicht eindeutig politisch motiviert sah, sondern das „lediglich unser subjektiver Eindruck sei“.“

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