Published on Mai 23rd, 2016 | by K

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Über 1.600 Menschen feiern beim Rebellischen Musikfestival

Erklärung des Vereins Rebellisches Musikfestival e.V.:

Die internationale Solidarität wärmt die über 1.600 Gäste – Hunderte feiern trotz Regenschauern ‚Von Truckenthal nach Kobanê‘. Die Band Gehörwäsche und die syrisch-kurdische Band Koma Berxwedan spielten gemeinsam deutsche und kurdische Lieder. Das Besondere: die Lieder wurden jeweils auch in der anderen Landessprache übersetzt und gemeinsam vorgetragen. Sie wurden begrüßt von Gabi Gärtner und Peter Weispfenning, Leitern der ICOR-Aufbaubrigaden für ein Gesundheitszentrum in Kobanê und Talip Üstebay, Vorstandsmitglied der NAV-DEM (Dachorganisation kurdischer Organisationen in Deutschland). ‚Noch in hundert Jahren wird in der Nahost-Geschichte über die ICOR-Brigaden erzählt werden‘, so der kurdische Aktivist Üstebay.

Es folgt fetziger Ska-Punk der italienischen Band Talco. Am frühen Abend wärmte The Boom aus Wuppertal und brachte trotz Regen die Leute auf die Tanzfläche. Mitglieder der Band spielen nicht nur Benefiz für das ‚Haus der Solidarität‘, sondern haben auch selbst beim Bau mit Hand angelegt.

Lisa Gärtner, eine der Organisatorinnen betonte: ‚Von diesem Festival geht das Signal aus: Organisiert euch! Ramy Essam hat berichtet, dass hier die größte Schwäche des arabischen Frühlings lag. Daraus müssen wir lernen! Und hier haben wir gesehen, was wir organisiert auf die Beine stellen können.‘

Über 200 Bands hatten sich beworben. Knapp 60 konnten auftreten. Alle verzichteten auf Gage und trugen so zur Finanzierung des ‚Haus der Solidarität‘, dieser besonderen Flüchtlingsunterkunft bei.

Weitere Berichte und Bilder vom Festival findet Ihr hier.

rebellisches Musikfestival talco 2

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