Published on April 17th, 2016 | by K

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Solidarität mit der indischen Jugend gegen das Vorgehen der Modi-Regierung

Erklärung der ILPS Jugendkommission, 24. Februar 2016:

Solidarität mit der indischen Jugend, Studentenbewegun gegen das scharfe Vorgehen der Modi-Regierung

Die Jugendkommission der International League of Peoples‘ Struggle (Internationale Liga der Volkskämpfe (ILPS)) übermittelt ihre leidenschaftliche Solidarität mit der indischen Studenten- und Jugendbewegung, welche gegenwärtig verschärfte Angriffe durch die Regierung des Premierministers Narenda Modi erfährt.

Wir verurteilen die ungerechtfertigte Festnahme und das Polizeigewahrsam des Präsidenten des Studentenrates der Jawaharlal Nehru University (JNU), Kanhaiya Kumar, und das anschließende scharfe Vorgehen gegen die Studenten und Aktivisten Umar Khalid, Anirban Bhattacharya, Ashutosh Kumar, Anant Prakash Narayan, Riyuzal Haq und Rama Naga wegen Rufens sogenannter „anti-nationaler“ Parolen während einer Studentenveranstaltung am 9. Februar auf dem JNU-Campus, welche von der Regierung als aufwieglerisch beurteilt wurde.

Die Veranstaltung während des Programms vom 9. Februar auf der JNU Studentenveranstaltung wird von der Modi-Regierung genutzt, um die Verhaftung von Kanhaiya Kumar zu rechtfertigen, ebenso wie die Strafanzeige gegen ihn, Umar Khalid und weitere JNU Studenten und Aktivisten aufgrund des Vorwurfs von Aufwiegelung, der aus der Kolonialzeit stammt.

(…)

Was in Indien passiert, wirft auch ein Schlaglicht auf wachsende Intoleranz in verschiedenen Teilen der Welt. Tag für Tag sehen wir, wie die imperialistische Krise und daraus folgender politischer Umbruch eine wachsende globale ökonomische Depression hervorbringt. Sie befeuert mehr Proteste und Erhebungen der Jugend, Studenten und Massen, um ihre Rechte einzufordern. Studenten und Jugendbewegungen erheben sich als Folge neoliberaler Offensiven gegen Bildung, Beschäftigung und andere demokratische Rechte. Die Regierungen wenden immer mehr politische Repression an, um den Widerstand der Jugend, der Studenten und des Volkes zu dämpfen.

Die seit mehreren Wochen laufenden Proteste in Neu Delhi, welche sich auf verschiedene Campuse in Indien ausbreiten, heben den wachsenden Faschismus und Ultranationalismus, verbreitet durch die herrschende Clique Indiens und gegen Diskriminierung und Attacken auf Indiens Minderheiten und Andersdenkende landesweit hervor.

Wir grüßen die Studenten und Jugend und verschiedene Sektoren in Indien, da sie die Stimme erheben gegen die systematischen Angriffe der Modi-Regierung, die Meinungsfreiheit, akademische Freiheit und Freiheit sich friedlich zu versammeln, zu beschneiden. Wir loben die verschiedenen Lehrerorganisationen und Akademikerverbände der JNU und anderer Teile Indiens dafür, sich auf die Seite der Studenten gestellt zu haben.

Wir wiederholen unseren Ruf schließen uns dem internationalen Protest zum Stopp von politischer Schikane und Angriffen auf die Studenten und Jugendbewegung in Indien an!

Hände weg von den JNU Studenten!
Freiheit für Kumar und lasst die Anklagen gegen die JNU Studenten fallen!
Bekämpft politische Repression und die „Hexenjagd“ in Indien!
Solidarität mit der Studenten und Jugendbewegung in Indien!

(Übersetzung Jugendverband REBELL)

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