Published on März 18th, 2016 | by K

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8. März in Kathmandu/Nepal!

Bericht der Brigade des Jugendverband REBELL zur 2. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen in Kathmandu/Nepal:

Wir begrüßen euch aus Kathmandu! Die REBELL-Brigade ist zwar noch nicht ganz vollständig, aber war heute schon voll im Einsatz.
Zum ersten mal haben die Frauen aller acht Parteien der United Womens Alliance eine gemeinsame Demonstration mit abschließender Kundgebung organisiert. Vorher hat jede Organisation ihre eigene Aktion gemacht. Das ist Ergebnis der neuen Verbundenheit im Zusammenschluss für die Weltfrauenkonferenz. Es war gar nicht so einfach, die Demonstration zu organisieren. Aber Sonam, die verantwortliche nepalesische Organisatorin hat dafür gesorgt, dass die Brigadistinnen und Brigadisten, deutsche und nepalesische gemeinsam, den Demonstrationszug umschlossen, ihn dadurch schützten und zusammen hielten. Das ist in Kathmandu nämlich sehr wichtig, da der Verkehr hier sehr durcheinander ist und wir ihn selbst stoppen mussten. Der Demonstrationszug war sehr bunt, voller verschiedener, hauptsächlich roter Fahnen und mit durchgängigen Sprechchören auf nepalesisch und englisch. Eine Besonderheit war eine nepalesische Art des Parolenrufens: Eine Frau ruft eine Zeile vor, wie zum Beispiel „Stoppt Gewalt an Frauen!“ oder „Stoppt die Ungleichheit“ und alle Frauen wiederholten das letzte Wort zweimal. Die Frauen waren sehr kämpferisch, zwischen 800 und 1000 Menschen beteiligten sich. Der Demonstrationszug ging zügig durch die Innenstadt, durch die größten Hauptstraßen bis zu den kleinsten Gassen. Unterwegs kamen wir an der Kundgebung der „Biplap Maoist“ vorbei, die eine eigene Aktion gemacht haben. An einem zentralen Platz am Ratnapark fand die Abschlusskundgebung, zur Hälfte auf der Hauptstraße, statt. Hier hielten Vertreterinnen jeder Partei eine Rede, während die Brigadistinnen den Verkehr vorbeileiteten. Leider konnten wir nicht alles verstehen, da nicht alles übersetzt wurde und die geplante große Lautsprecheranlage nicht zur Verfügung stand. Kurzfristig wurden unsere kleinen tragbaren Lautsprecher genutzt. Immer wieder kamen nepalesische Frauen, die Fotos mit uns machen wollten, während die Sonne uns gnadenlos aufs Haupt schien. Das hat auch die ein oder andere Pause eingefordert.
Wir alle haben uns gut beteiligt, es war eine kämpferische Demo und eine wichtige Erfahrung für uns. Alle sind stolz auf das Geleistete!

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