Published on November 8th, 2015 | by K

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250 Besucher beim Solidaritätskonzert in Gelsenkirchen für das Haus der Solidarität

Am Freitag den 6.11 feierte der Jugendverband REBELL und das Jugendzentrum Che mit vielen Freunden und Unterstützern ein tolles Fest der internationalen Solidarität! REBELL und Che luden ein zum Soli-Benefiz-Konzert in der Horster Mitte in Gelsenkirchen. Besonders unter Flüchtlingen hatte sich die Feier herumgesprochen, sodass 70-80 zur Feier kamen.

Die Bands boten Musik für jeden Geschmack: die Coverband Infrarot eröffnete den Abend mit dem Kobanê-Lied, bei dem viele direkt mitsingen konnten.

Stefan Engel bekam vom REBELL ein Buch überreicht, in das Jugendliche ihm zu seiner 40jährigen Parteimitgliedschaft Glückwünsche hineingeschrieben hatten. Danach spielten Koma Butan, eine kurdische Band aus Herne, zu deren Liedern sich ein großer Halay-Kreis formte. Neben der Musik gab es auch weitere bewegende Beiträge. So wurde mit Bildern und Videos das Haus der Solidarität vorgestellt. Bewegend war auch die Ehrung der Teilnehmer der ICOR-Brigaden zum Bau eines Gesundheitszentrums in Kobane. Ein Teilnehmer sagte auf der Bühne: „Ich habe schon in vielen Krisengebieten humanitäre Einsätze mitgemacht, aber was die Brigaden in Kobane geleistet haben ist übermenschlich.“ Stefan Engel, Hauptkoordinator der ICOR und Initiator der Brigaden nach Kobane betone, dass diese internationale Solidarität die Herzen aller Revolutionäre der Welt enger zusammenschweißt und über Ländergrenzen hinweg ausstrahlt.

Ehsan Xelikan begeisterte die Teilnehmer, mit kurdischer Musik.The Boom aus Wuppertal brachten die Leute schließlich zum abrocken mit ihren selbst geschriebenen Songs. Zum Schluss rapte S. Castro aus Wuppertal mit seinen schlagfertigen Texten und drückte seine Solidarität aus.

Besonderer Jubel brach aus, als wir mit 2147,56 € um kurz nach 0 Uhr das Spendenziel von 2000 € übertrafen. Es geht direkt in die Spendenkampagne für das Haus der Solidarität – ein super Erfolg!

Und wie hat es euch gefallen?

Taha, 24, aus Syrien, lebt jetzt in Dortmund

Was meinst du zum Haus der Solidarität?

Das ist ein tolles Projekt der Solidarität für Flüchtlinge, eine gute Möglichkeit zu helfen. Es macht es den Flüchtlingen aus Kriegsgebieten leichter, wenn sie sehen, dass ihnen hier geholfen wird und sie akzeptiert werden. Wir hoffen, dass wir in der Zukunft auch etwas an Deutschland zurückgeben können, das Land, das uns aufgenommen hat.

Ernesto, 17, REBELL-Mitglied aus Bochum

Warum bist du hier und wie gefällt es dir?

Zum einen bin ich hier, weil wir für den REBELL-Stand verantwortlich sind 🙂 Aber vor allem finde ich das hier eine tolle Kombination: Konzert & Flüchtlinge. Oft hat man ja das Sprachproblem und kann sich nicht verständigen, aber bei Musik kann jeder mitwippen, mitsummen – das ist eine gute Kombi um in Kontakt zu kommen.

Alaa, 20, und Kamilia, 21, beide aus Syrien und leben in Gelsenkirchen

Warum seid ihr hier und wie gefällt es euch?

Damit wir die Rebellen und die anderen unterstützen und damit das Haus der Solidarität fertig wird. Wir finden es gut hier.

Was meint ihr zum Haus der Solidarität?

Alaa: Das ist sehr gut, vielen Dank an alle, die dort arbeiten und das unterstützen.

Kamilia: Ich finde es bemerkenswert, dass da so viele arbeiten, die noch nie auf dem Bau gearbeitet haben. Meine Geschwister haben auch schon mitgearbeitet. Das wird super!

Bilder:

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