Published on Oktober 16th, 2015 | by K

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Wiesbaden: Über 200 Menschen auf Kundgebung gegen Massaker in Ankara

Über 200 Wiesbadenerinnen und Wiesbadener versammelten sich heute aus Trauer mit den Angehörigen der Opfer, aus Solidarität mit türkischen und kurdischen Demokraten, Linken und Revolutionären. Neben ATIK und kurdischen Vereinen, beteiligten sich auch Die Linke, REBELL und MLPD, sowie Aktivisten als Vertreter des „Infoladens Linker Projekte“.

In vielen Redebeiträgen wurde die Politik der Erdogan/AKP-Regierung verurteilt, die an einer Serie von Massakern beteiligt ist. Aber auch die Bundesregierung und die NATO-Staaten gerieten ins Kreuzfeuer, die diese Politik nicht verurteilen, sondern das Erdogan-Regime hofieren, um schmutzige Geschäfte in der Flüchtlingspolitik zu machen. In einem Redebeitrag des REBELL Wiesbaden wurde diese heuchleriche Politik angegriffen. Syrische Flüchtlinge sollen in der Türkei eingesperrt werden und die EU möchte die Türkei als „sicheres Herkunftsland“ definieren, in das Flüchtlinge sofort wieder abgeschoben werden können.

Die Entwicklung zeigt, dass demokratische und revolutionäre Kräfte im Aufschwung sind und sich die internationale Solidarität höherentwickelt im Kampf gegen gemeinsame Gegner. Die Friedensdemonstration in Ankara fand am Sonntag ihre Fortsetzung in vielen türkischen Städten. Die Arbeiter beteiligten sich sehr gut an den Streikaktionen am vergangenen Montag und Dienstag zu denen Gewerkschaften aufgerufen hatten. Auch diese Aktionen wurden vom Staatsapparat bekämpft. MLPD und Die Linke riefen die türkischen Wahlberechtigten zur Wahl der HDP auf, die als starke zur Wahl stehende Partei für Frieden, Demokratie, Freiheit und Geschwisterlichkeit unter den Völkern steht.

Für das Projekt, im zu 80% zerstörten Kobanê, zum Aufbau eines Gesundheits- und Sozialzentrums als praktischem Beitrag zur demokratischen Revolution in Rojava durch ICOR-Brigaden, gemeinsam mit der örtlichen Bevölkerung, wurden 128,19€ gespendet, die umgehend dem Aufbau zu Gute kommen.

Der REBELL sammelte für das „Haus der Solidarität“ in Thüringen zur solidarischen Aufnahme kurdisch syrischer und kurdisch-irakischer Flüchtlinge Spenden.

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