Published on Oktober 12th, 2015 | by K

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Flyer zum „Haus der Solidarität“ erschienen!

Der „Initiativkreis für den Bau eines Hauses der Solidarität für kurdisch-syrische Flüchtlinge in Truckenthal (Thüringen)“ hat einen Werbeflyer herausgegeben. Er kann hier als PDF heruntergeladen werden oder hier für 5 Euro pro 100 Stück bestellt werden.

Hier der Text des Flyers:

Eine Alternative zur gescheiterten Flüchtlingspolitik

Die Flüchtlingspolitik der EU ist gescheitert. Tausende kommen nach wie vor im Mittelmeer ums Leben. Doch nicht die Fluchtursachen, sondern die Flüchtlinge werden bekämpft, Stacheldrahtzäune errichtet und EU-Grenzen dicht gemacht. Auch in Deutschland herrschen vielfach katastrophale Zustände in überfüllten Flüchtlingsunterkünften. Ohne tausende freiwillige Helfer gäbe es vielerorts nur Chaos.

Die Ferienanlage „Im Waldgrund Truckenthal“ stellt dagegen ein Haus der Solidarität zur Verfügung, das gemeinsam mit kurdischen Flüchtlingen aus Syrien und Irak gebaut wird. Wir können sofort 150 Flüchtlinge auf dem Gelände sowie nach dem Umbau weitere 150 im Haus aufnehmen. Dafür gibt es laut Landratsamt Sonneberg und der Thüringer Staatskanzlei bisher „keinen Bedarf“!

Absurde Gerüchte werden von bürgerlichen Politikern verbreitet, hier solle ein „Ausbildungscamp der PKK“ entstehen. Als ob die Menschen, die sich tausende Kilometer teils zu Fuß – oft mit Kleinkindern – auf den Weg gemacht hätten, nach Deutschland kommen um sich militärisch ausbilden zu lassen! Tatsächlich unterstützen wir den Aufbau der selbständigen kurdischen Gebiete in Nordsyrien. Das kurdische Volk hat sich als einzige Kraft erwiesen, die den faschistischen IS besiegen und viele Tausende von Menschen vor seinem Terror retten konnte. Wir bieten ausgewiesene Möglichkeiten im Haus der Solidarität zusammen zukommen, sich austauschen und zu organisieren und Erfahrungen mit der Bevölkerung zu teilen.

Das Haus der Solidarität ist auch eine Rückzugsmöglichkeit für Befreiungskämpfer. Viele dieser Menschen wollen in ihre Heimat zurückkehren und weiter am Aufbau und den selbstverwalteten Strukturen mitarbeiten.

Über 1200 Unterzeichner und bisher 81 Initiatoren unterstützen das Projekt. Es wurde in mehreren Bürgerversammlungen im Landkreis Sonneberg vorgestellt. Im Sommer haben Jugendliche und Kinder des Sommercamps des Jugendverbands REBELL 1.500 Stunden daran gebaut. Kurdisch-syrische Flüchtlinge aus der Erstaufnahmeeinrichtung Suhl haben in einer Resolution ausdrücklich ihre Unterbringung in unserem Haus gefordert.

Schluss mit dem Boykott des Haus der Solidarität auf dem Rücken der Flüchtlinge!

Helft mit, das Haus politisch durchzusetzen und es zu bauen!

Was kann ich beitragen?

Macht das Projekt breit unter Freunden und Bekannten, in Betrieb, Schule oder Hochschule bekannt, werdet Initiator! Gebraucht werden Bauhelfer mit und ohne handwerkliche Fähigkeiten, die tage- oder wochenweise ehrenamtlich mitarbeiten. Im Herbst 2015 wird das Dach erneuert und werden Fenster eingebaut, im Winter wird dann der Innenausbau durchgeführt.

Mitarbeiter und Unterstützer aller Art sind willkommen, ebenso wie Sachspenden für das Haus und seine künftigen Bewohner.

Um die Arbeit zu beraten und weiterzuentwickeln, trifft sich der Initiatorenkreis regelmäßig. Interessierte können sich beim Leiter der Ferienanlage, Andreas Eifler melden (Anschrift s.u.).

Wie wird der Ausbau des Haus der Solidarität finanziert?

Wir setzen uns für staatliche Fördergelder von den zuständigen Behörden und für Kredite von den Banken ein. Aber wir machen uns beim Ausbau nicht davon abhängig. Das Haus wird sofort gebraucht. Deshalb haben wir gemeinsam mit Flüchtlingen und vielen Helfern mit dem Ausbau begonnen. Dafür wird dringend Geld gebraucht! Die erste Bauphase kostet 200.000 Euro.

Spenden sind willkommen auf das Konto der internationalen Hilfsorganisation „Solidarität International“: IBAN DE86501900006100800584; BIC: FFVBDEFF; Frankfurter Volksbank, Stichwort „Haus der Solidarität“. Darlehen können an den Vermögensverwaltungsverein VVV Horster Mitte e.V. gegeben werden, der das Bauprojekt mit finanziert. Ansprechpartnerin: Lena Goltz, Telefon: 0209-38068060, email: info@vvv-horstermitte.de.

Weiter besteht die Möglichkeit, Geld bei der Ferien- und Freizeitanlage „Im Waldgrund“ Truckenthal anzulegen, d.h. dort Einleger zu werden. Ansprechpartner: Johannes Rupprecht (Geschäftsführer), Telefon: 0911-2137619, email: Johannes.Rupprecht@t-online.de

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