Published on Juni 18th, 2015 | by K

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BND/NSA: Überwachung Hand in Hand

Die staatliche Überwachung hat heutzutage ein Ausmaß erreicht, was alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt. Der Bundesnachrichtendienst (BND) überwacht täglich 20 Millionen Telefonverbindungen und 10 Millionen Internetdatensätze. Die „Staatssicherheit“ (Stasi) des Honecker-Regimes in der DDR konnte davon nur träumen.
Durch die Veröffentlichungen des Whistleblowers Edward Snowden wurde das Ausmaß der Überwachung des US-Geheimdienstes NSA immer weiter bekannt. Die Empörung in der Bevölkerung wächst mehr und mehr. Über 80 Prozent lehnen die US-Bespitzelung in Deutschland ab. Die herrschende Politik in Deutschland hält sich beim Thema Überwachung lieber bedeckt. Und das nicht ohne Grund. Seit Jahren arbeiten BND und NSA ganz eng
zusammen. So verbindet sich täglich ein Server des NSA mit dem BND-Server und lädt Informationen herunter. Der NSA wurde allein 2013 690.000 Telefonnummern und 7,8 Millionen IP-Suchbegriffe vom BND geliefert.
Dreist startet jetzt die Bundesregierung einen erneuten Versuch, die Vorratsdatenspeicherung von Internet- und Telefonverbindungen durchzusetzen.
Die staatliche Überwachung richtet sich insbesondere gegen fortschrittliche Bewegungen mit ihrem Kern der Revolutionäre und Kommunisten, insbesondere revolutionäre Parteien und Organisationen.

(Artikel aus dem aktuellen REBELL Magazin 3/2015: Hier bestellen!)

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