Published on Mai 6th, 2015 | by K

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Die Rote Armee schlägt Hitler!

Zum 70. Jahrestag des 8. Mai, dem Tag der Befreiung vom Hitler-Faschismus, bringen wir einen Artikel aus dem REBELL Magazin 1/2015. Hier könnt ihr das Magazin bestellen und abonnieren.

Am 24. August 1939 unterschrieben das „deutsche Reich“ und die Sowjetunion einen Nichtangriffspakt. Alle Verhandlungen der Sowjetunion mit den bürgerlichdemokratischen Staaten Großbritannien und Frankreich über ein Verteidigungs- und Beistandpakt gegen Hitlerdeutschland wurden von diesen abgelehnt. Die Imperialisten hofften, dass die Faschisten die Sowjetunion zerschlagen und den damals dort herrschenden Sozialismus zerstören würden. Der in den heutigen Medien als Hitler-Stalin-Pakt bezeichnete Vertrag war ein taktischer Schachzug Stalins, des Führers der Sowjetunion um Zeit für die notwendigen Kriegsvorbereitungen zu gewinnen. Die Führung in Moskau wusste genau, dass der Überfall Hitlerdeutschlands auf Russland damit nur aufgeschoben ist. Als am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg mit dem Angriff Deutschlands auf Polen begann, besetzte die Sowjetunion den östlichen Teil Polens, um die Bevölkerung zu schützen und den Vormarsch der Faschisten zu stoppen. Diese planten schon ihre Offensive im Westen. Die französischen und englischen Generäle waren in ihrem militärischen Denken noch beim Ersten Weltkrieg. Die Deutschen setzten hingegen Panzerverbände verbunden mit der Luftwaffe (Stukas) als Speerspitze ein. Sie umgingen die Maginot-Linie (ein Verteidigungssystem entlang der französischen Grenze) durch Belgien und Holland, und zerschlugen innerhalb wenger Wochen die französischen und verbündeten englischenStreitkräfte.
In der Sommernacht von 21. auf den 22. Juni 1941 begann der Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion. Drei riesige Heeresgruppen, überschritten die Grenze. Tatsächlich war die Rote Armee überrascht. In riesigen Kesselschlachten wurden ganze Armeen der Sowjets vernichtet. Doch die deutschen hatten die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Die Rote Armee stabilisierte sich recht schnell. Was nun folgte waren taktische Rückzugsgefechte. Die Panzer, Stukas usw. stießen in leeren Raum vor. Die Nachschubwege der deutschen wurden immer länger und länger.
Diese wurden auch noch von den über 2 Millionen Partisanen im Hinterland gestört. Gleichzeitig evakuierte die Sowjetunion 1500 Großbetriebe in den ersten vier Monaten hinter den Ural. Einschließlich sämtlicher Maschinen und Facharbeiter. Dafür ist ein gewaltiges sozialistisches Bewusstsein nötig. Die Faschisten drangen bis vor Moskau vor, wo sie ihre erste große Niederlage erlitten. Die Maschinen hinter dem Ural produzierten aber jetzt wieder Waffen in bester Qualität (z.B. den berühmten T34 oder die „Stalinorgel“), welche die Hitlerfaschisten das Fürchten lehrten. Die deutschen konnten zwar im November 1942 noch mal bis nach Stalingrad vorstoßen. Aber die Stadt wurde bekanntlich das Grab für die 6. Armee unter General Paulus.

Die Fakten belegen: der Geist der Russischen Arbeiter war ganz anders als die chauvinistischen Allmachtsfantasien der Wehrmacht und der Waffen-SS. Die faschistische Diktatur konnte sich nur mit Terror an der Macht halten. J. Stalin sagte einmal in Februar 1942: „Es wäre lächerlich, die Hitlerclique mit dem deutschen Volk , mit dem deutschen Staat gleichzusetzen. Die Erfahrungen der Geschichte besagen, dass die Hitlers kommen und gehen, aber das deutsche Volk, der deutsche Staat bleibt. Die Stärke der Roten Armee besteht endlich darin , dass sie keinen Rassenhass gegen andere Völker, auch nicht gegen das deutsche Volk hegt und hegen kann, dass sie im Geiste der Gleichberechtigung aller Völker und Rassen, im Geiste der Achtung der Rechte anderer Völker erzogen ist.“ Die Sowjets verteidigten ihr Land, ihre Familie und den Sozialismus. Stalin hatte unter der Bevölkerung der Welt große Anerkennung gewonnen. Dagegen richtete sich der ganze Hass der Faschisten und Reaktionäre. Die Antikommunisten knüpfen mit ihren Lügen über Stalin und die sozialistische Sowjetunion nach dem 2 Weltkrieg an die Propaganda der Faschisten an.

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