Published on Mai 7th, 2015 | by K

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1. Mai in Mainz: Solidarität mit kurdischem Befreiungskampf!

In Mainz beteiligten sich 250-300 Menschen an der 1. Mai Demonstration. In seiner Rede ging der REBELL Wiesbaden auf den Kampf des kurdischen Volkes und ihrer Revolution in Rojava ein.

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 1. Mai Demonstration,

Der Jugendverband REBELL gratuliert von ganzem Herzen dem kurdischen Volk zu seinem erfolgreichen Kampf (in Rojava) und zu der Befreiung der Stadt Kobanê von den faschistischen IS-Banden. Entscheidend für den Erfolg war (und ist) der entschiedene bewaffnete Kampf selbst und die hohe revolutionäre Moral sowie der Mut der Kämpferinnen und Kämpfer der Volks-und Frauenverteidigungseinheiten (YPG und YPJ) welche sie unbeugsam macht(e), trotz waffentechnischer Unterlegenheit. Die bestialischen IS-Faschisten kennen dagegen nur Niedertracht, Menschenverachtung und Frauenfeindlichkeit. Wesentlichen Rückhalt gibt die internationale Solidarität und Unterstützung des gesamten kurdischen Volkes. Dagegen wird von der Bundesregierung mit Rückhalt sämtlicher bürgerlicher Parteien an dem Waffenembargo gegen den kurdischen Befreiungskampf bis heute festgehalten. Weiter ist es sehr bezeichnend wen die Imperialisten hier als Terroristen einstufen. Während fliehende IS-Banden in der Türkei Zuflucht gewährt wird oder die NPD nach wie vor in Deutschland nicht verboten wird, wird an dem Verbot der PKK festgehalten, revolutionäre Kräfte werden kriminalisiert. Mit einem Sondereinsatzkommando unter Leitung des BKA wurden vor einem halben Monat 12 Mitglieder, Aktivistinnen und Aktivisten der ATIK, der „Konföderation von Arbeiterinnen und Arbeitern aus der Türkei in Europa“ und der Frauenorganisation Yeni Kadin festgenommen mit dem Vorwurf Mitglieder einer terroristischen Vereinigung zu sein. Der Jugendverband REBELL und die MLPD weisen diese Ungeheuerlichkeit ausdrücklich zurück. Wir solidarisieren uns mit den Gefangenen und fordern umgehend ihre Freilassung!

Der heldenhafte Befreiungskampf der Kurden in Rojava repräsentiert heute den fortgeschrittensten Kampf um Demokratie und Freiheit. Hinter den Volksverteidigungseinheiten und den Frauenverteidigungseinheiten stecken keine Hintermänner imperialistischer Kernländer, die um Macht-und Einflussgebiete Kriege anzetteln. Die Einheit von Mensch und Natur wurde hier als Prinzip festgeschrieben. Daraus ziehen wir die Schlussfolgerung für die Zukunft, dass der Kampf in Rojava Teil des weltweit organisierten revolutionären Prozess zum Kampf um Freiheit von Ausbeutung und Unterdrückung wird.

Die revolutionäre Weltorganisation ICOR hat einen Solidaritätspakt mit dem kurdischen Befreiungskampf geschlossen. Im Rahmen davon beteiligen wir uns aktiv an internationalen Brigaden zur aktiven Unterstützung zum Wiederaufbau eines Krankenhauses in Kobanê. Wenn ihr euch dafür interessiert was wir machen und selbst aktiv teilnehmen wollt, z.B. bei unserer Werkzeugsammlung für Kobanê vor Ort mithelfen möchtet oder wenn ihr erfahren möchtet, was wir sonst noch machen, dann kommt auf uns zu.

An Pfingsten in Gelsenkirchen findet das 17. internationale PJT statt. Das ist ein unabhängiges und parteiübergreifendes Festival. Es wird auch dort eine Podiumsdiskussion zur Solidarität mit dem kurdischen Befreiungskampf geben, Workshops zur Rettung der Umwelt, Sportspiele, Musik und vieles mehr. Dazu laden wir euch alle ein!

Schließen wir uns zusammen!

  • Gegen imperialistische Aggressionen und Kriege,
  • für die Solidarität mit dem kurdischen und allen anderen Freiheitskämpfen
  • und für den Kampf aller Unterdrückten dieser Welt!

Hoch die internationale Solidarität!

1. Mai Mainz 2015 REBELL Wiesbaden

Transpi des REBELL Wiesbaden auf der Demo

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