Published on April 7th, 2015 | by K

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REBELL-Party im Jugendzentrum CHE – ein voller Erfolg!

Am Samstag fand im Jugendzentrum CHE in Gelsenkirchen wieder die erste REBELL-Party seit langem, unter dem Motto „Pfingstjugendtreffen warm-up – Rojava-Refugees welcome“, erfolgreich statt!

Nach dem Verbandsdelegiertentag wandte sich die Gelsenkirchener REBELL-Gruppe an alle Gruppen aus NRW: „Liebe Rebellen, wir haben .. besprochen, dass es so nicht weitergeht mit der REBELL-Party im Che. Die nächste Party soll fett werden mit richtig vielen Leuten. Sie ist am 4. April. Wir fordern euch zum sozialistischen Wettbewerb heraus, wer am meisten Leute mitbringt. Wenn alle Gruppen in NRW mitziehen, wird es richtig groß. … Wir schlagen vor dass sie unter dem Motto „Pfingstjugendtreffen warm-up“ und „Rojava-Refugees Welcome“ stattfindet. … Überlegt euch, was ihr beitragen könnt und meldet euch bei der Verbandsleitung. Bisher gibt es folgende Zusagen: Bochum bringt alles zum Grillen mit, Essen macht DJ und bringt einen großen Salat mit, Gelsenkirchen bringt einen Salat mit, macht einen Einladungsflyer und Che-Dienste, Witten bringt einen großen Salat und sieben Fladenbrote mit.… Wer nicht kommt, ist ein Anti-Rebell. (-;“

So war es natürlich eine Sache der Ehre, dass alle kommen! So kamen Rebellen aus 11 Städten – insgesamt fast 100 Leute! Das CHE platzte aus allen Nähten. Der Großteil davon kam aus Gelsenkirchen, darunter gut 30 Kurden aus Kobane, Quamischli, Sengal. Auch CHE-Besucher der ersten Stunde von 2003 tauchten plötzlich wieder auf.

Ab 14 Uhr bereiteten gut 15 Leute alles vor: Die Toiletten brauchten dringend eine Grundreinigung, neue Getränke und Süßigkeiten wurden gekauft, geschmückt, geputzt, ausgemistet. Ab 19 Uhr füllte sich dann der Raum – viele brachten Salate mit und trugen sich in die Abendschichten des selbstverwalteten Jugendzentrums ein.

Ab 20:30 Uhr begann das Programm: Zunächst berichtete eine Delegation, die am 8.März an der Grenze zu Kobane war, mit Fotos von ihrer Reise und den Aufgaben des zivilen Wiederaufbaus der Solidaritätsbrigade nach Kobane. Alles wurde auch auf kurdisch übersetzt, da viele Anwesende erst vor kurzem nach Deutschland gekommen sind. Die deutsche Moderatoren begrüßte herzlich alle kurdischen Freunde – und die kurdische Moderatorin bedankte sich für das Engagement der deutschen Freunde für Rojava und dafür, dass ihre Familienangehörigen nach Deutschland gekämpft wurden. Während dem gemeinsamen Singen des „Kobane-Lieds“ spendeten die Besucher 105,48€, die zur Hälfte ans Che und zur Hälfte nach Kobane gehen. Die Gelsenkirchener Rotfüchse übergaben mit einem riesigen Scheck 192€ an das Solidaritätskomitee, die sie in der Nachbarschaft und mit einem Sponsorenessen eingenommen haben. Anschließend richtete AUF Gelsenkirchen seine Grüße aus, da sie nun Untermieter im Che sind: AUF gute Zusammenarbeit! Das zeigte sich schon beim gemeinsamen Nachmittagsputz. Fotos und Berichte vom Pfingstjugendtreffen luden alle Besucher ein, dort teilzunehmen und sich einzubringen. Anschließend ergriff ein uns bis dahin nicht bekannter Kurde das Wort: Zu unserer Überraschung richtete er herzliche Grüße der PYD aus Kobane aus! Er ist selbst erst vor kurzem hergekommen. „Wir möchten uns herzlich dafür bedanken, was ihr hier macht. Wir kämpfen alle für das gleiche Ziel, wenn auch an unterschiedlichen Orten!“

Die gut 20 Kinder übten danach schon mal für die Spiele ohne Grenzen Colakasten-Rennen, andere tanzten zu kurdischer, englischer und deutscher Musik uns es wurde ausgelassen gefeiert. Mit Gegrilltem, guten Gesprächen und gegenseitigem Kennenlernen war die Feier ein echter Erfolg. Dank der Hilfe zahlreicher Besucher verließen wir das CHE auch wieder in sauberem Zustand.

Ab jetzt gilt wieder: Jeder erste Samstag im Monat ist REBELL-Party im CHE!

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