Published on April 1st, 2015 | by J

0

Ostermarsch 2015: Stoppt die imperialistische Kriegstreiberei!

Unterstützt den kurdischen Befreiungskampf!

Die Ukraine ist das zweitgrößte Land Europas. Seit über einem Jahr sind die Menschen dort Opfer eines gefährlichen Machtpokers imperialistischer Mächte. Über 6.000 Menschen starben und 1,6 Millionen sind auf der Flucht. Grund dafür ist das Ringen imperialistischer Großmächte um Einflussgebiete. So war der Ausgangspunkt des Ukraine-Konfliktes der Versuch, die Ukraine in die EU einzubinden und aus dem russischen Einfluss herauszubrechen.
Erstmals seit der Kuba-Krise 1962 ist so eine akute Kriegsgefahr zwischen den imperialistischen Hauptblöcken EU/NATO und Russland entstanden. Ausgetragen wird das mit einem Stellvertreterkrieg in der Ukraine auf dem Rücken der Bevölkerung. Die Debatte um eine EU-Armee ist ein weiteres Säbelrasseln der EU-Imperialisten.
Die ICOR(1)-Organisation in der Ukraine KSRD (2) tritt konsequent gegen jede imperialistische Einmischung und für eine sozialistische Perspektive ein.

In der letzten Woche ist ein neuer Kriegsbrandherd im Golfstaat Jemen entstanden, bei dem zunehmend imperialistische Größmächte um Einfluss buhlen. So versucht die US-gestützte Allianz unter Führung Saudi-Arabiens, den Einfluss der Iran-nahen Milizen und damit indirekt des russischen und chinesischen Imperialismus zurückzudrängen. Zugleich machen Länder wie Saudi-Arabien eigene Machtansprüche in der Region geltend.

Die diesjährigen Ostermärsche stehen ganz im Zeichen des Kampfs gegen die akute Kriegsgefahr. Die Friedensbewegung muss konsequent gegen jede imperialistische Kraft aktiv sein. Sie darf sich auf keine der beiden imperialistischen Seiten schlagen – weder der russische Imperialismus noch die EU oder die NATO handeln im Interesse des Weltfriedens! Aktiver Widerstand gegen die imperialistischen Aggressoren ist das Gebot der Stunde!

Rojava: Unser Herz schlägt mit Euch!

Im Gegensatz zur imperialistischen Kriegstreiberei kämpfen Menschen in Kurdistan für wirkliche nationale und soziale Befreiung. In einem heldenhaften Kampf wurde die Stadt Kobanê am 26. Januar von den IS-Faschisten befreit. Dieser Befreiungskampf hat Ausstrahlung auf fortschrittliche Menschen in der ganzen Welt.
In der Friedensbewegung gibt es Positionen, die keinen prinzipiellen Unterschied zwischen gerechten Befreiungskämpfen und imperialistischen Kriegen machen. Dies fällt dem kurdischen Befreiungskampf in den Rücken und nutzt nur den reaktionären Kräften. Wir verurteilen jede reaktionäre und gegen die Massen gerichtete Gewalt – und unterstützen jeden fortschrittlichen Befreiungskampf.
Der Jugendverband REBELL und die MLPD organisieren im Rahmen der revolutionären Welt-organisation ICOR die Solidarität mit dem kurdischen Befreiungskampf in Deutschland und unterstützen die ICOR Rojava-Brigade nach Kobanê, um den Wiederaufbau des Krankenhauses dort zu unterstützen. Die Brigade findet von Juni bis September statt. Hilf selbst mit und werde Brigadist! Weitere Informationen bekommst Du beim REBELL und der MLPD.

Organisier dich im REBELL!
Der Jugendverband REBELL setzt sich konsequent gegen imperialistische Kriege ein. Solange es den Kapitalismus gibt, wird es aufgrund der kapitalistischen Profitwirtschaft mitsamt seiner Konkurrenz Militarismus und Krieg geben. Der REBELL steht für eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung der werktätigen Massen. Dieses Ziel, den Sozialismus, können wir nur durch eine Revolution erreichen.
(1)Revolutionäre Weltorganisation: „International Coordination of Revolutionary Parties and Organitations“
(2)Koordinierungsrat der Arbeiterbewegung der Ukraine

 

Verbandsleitung REBELL

Tags: , ,


About the Author



Comments are closed.

Back to Top ↑